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Parton ist nach übereinstimmenden Medienberichten an Krebs gestorben. Sie habe tapfer "einen kurzen Kampf" gegen eine Krebserkrankung geführt und sei in einem Krebszentrum im Kreise ihrer Angehörigen gestorben, hieß es am Dienstagabend (Ortszeit) in einer Mitteilung ihres Teams, die US-Medien vorlag.
Zu Ehren der verstorbenen Künstlerin tauchte das Empire State Building in New York die Spitze des Gebäudes am Abend in glitzerndes, rosa Licht, wie die Betreiber mitteilten. Der ehemalige US-Präsident Joe Biden bezeichnete Parton in einem Posting auf der Plattform X als "amerikanisches Original" und "eine unermüdliche Fürsprecherin für Frauen und Gleichberechtigung."
Auch die Pop-Superstars Taylor Swift und Beyoncé würdigten die US-Countrylegende als Ausnahmekünstlerin. "Eine Welt ohne Dolly fühlt sich nicht möglich, nicht real und nicht richtig an", teilte Swift am Dienstagabend (Ortszeit) den Branchenmagazinen "Variety" und "The Hollywood Reporter" mit. R&B-Sängerin Beyoncé schrieb auf ihrer Website: "Du warst der Maßstab. Der Nordstern. Kühn und brillant. Talentiert und unbeirrbar. "
Weiter ergänzte Beyoncé, die Parton zu einer Mitwirkung an ihrem Grammy-prämierten Country-Album "Cowboy Carter" eingeladen hatte, auf ihrer Website: "Du hast so viele Lektionen darüber erteilt, wie man ganz man selbst sein kann." Swift ließ zudem wissen: "Aber aufgrund der grenzenlos großzügigen Art, wie sie ihre Zeit auf dieser Erde verbrachte, und der zahllosen Leben, die sie zum Besseren verändert hat, wird ihr Vermächtnis für immer weiterleben."
Des Weiteren trauerte die Grammy-Preisträgerin Kacey Musgraves auf der Plattform X: "Dolly. Das tut wirklich weh." Die Welt sei plötzlich viel weniger funkelnd, schrieb die Sängerin. Sie sei die Beste der Besten gewesen, zollte US-Sänger Lance Bass auf Instagram Tribut. "Wir werden dich immer lieben, Dolly!"
Darüber hinaus würdigte die Oscar-Preisträgerin Jamie Lee Curtis Partons Mut, sich stets weiterzuentwickeln. Sie sei ein großartiges Vorbild für uns alle, schrieb die Schauspielerin auf Instagram. Zudem schrieb die Schauspielerin Lily Tomlin, die mit Parton die Hit-Komödie "Warum eigentlich ... bringen wir den Chef nicht um?" (1980) drehte, auf Instagram fassungslos: "Keine Worte" - zu einem gebrochenen Herzen. Country-Star Reba McEntire dankte Parton auf Instagram "für all die wunderbaren Dinge, die du hier auf der Erde für uns getan hast". Sie habe so viel mit ihrem "riesigen, riesigen Herzen" gegeben. "Es wird niemals wieder jemanden wie dich geben."
Geboren wurde Dolly Rebecca Parton am 19. Jänner 1946 im US-Bundesstaat Tennessee in einer kleinen Holzhütte. Die Eltern und ihre insgesamt zwölf Kinder lebten in Armut. In der Kirche und zuhause wurde viel Musik gemacht und gesungen. Dabei zeigte sich schnell das Talent von Parton. Schon mit zehn Jahren trat sie in örtlichen Fernseh- und Radioshows auf. Als Teenager sang sie in der berühmten "Grand Ole Opry"-Show in Nashville.
Nach dem Schulabschluss 1964 zog Parton ganz nach Nashville und begann ein Leben als Songwriterin und Musikerin. Ihre erste Single schaffte es 1967 auf Platz 24 der Country-Charts. Es folgten viele weitere Hits, darunter "Jolene" und "Nine to Five" - und das Liebeslied "I Will Always Love You", das später auch Whitney Houston großen Erfolg einbrachte.
DENVER - FEBRUARY 20: Beyonce Knowles of Destiny's Child performs at the 2005 NBA All Star Game at the Pepsi Center on February 20, 2005 in Denver, Colorado. Frank Micelotta/Getty Images/AFP (Photo by FRANK MICELOTTA / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)
