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Das Album entstand in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Frédéric Lo, der den Veröffentlichungstermin 6. März auf seinem Instagram-Account ankündigte. Lo ist ein bekannter französischer Singer-Songwriter, Komponist und Produzent, der unter anderem mit dem britischen Musiker Pete Doherty zusammengearbeitet hat. Die Nachrichtenagentur AFP hatte über das Projekt bereits vergangene Woche berichtet und sich dabei auf das Umfeld des Autors berufen.
Der Gedichtband versammelt Texte, von denen mehrere auf dem Album mit zwölf Liedern vertont wurden. Ein erster Song soll Ende Jänner auf Streamingplattformen erscheinen. Im April sind zehn Konzerte in einem Pariser Theater geplant, anschließend eine Tournee. Ob Houellebecq damit auch im deutschen Sprachraum auftritt, ist bisher nicht bekannt. Für Houellebecq ist das musikalische Experiment kein Neuland: Schon zuvor hatte er Gedichte mit elektronischer Musik kombiniert.
Houellebecq gilt als einer der meistübersetzten und zugleich umstrittensten Autoren Frankreichs - für die einen ein zynischer Provokateur, für die anderen ein scharfsinniger Chronist westlicher Gesellschaften. 2010 erhielt er für "Karte und Gebiet" den Prix Goncourt, sein 2015 erschienener Roman "Unterwerfung", in dem Frankreich von einem muslimischen Präsidenten regiert wird, löste eine heftige politische Debatte aus.





