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Die "Königin der Grammys" ist diesmal nicht nominiert, muss sich aber trotzdem keine Sorgen um ihren Thron machen: Mit 35 Grammys - drei davon aus dem vergangenen Jahr - ist die US-Sängerin Beyoncé unangefochten die meist prämierte Person in der Geschichte der Auszeichnungen, die in diesem Jahr schon zum 68. Mal verliehen werden.
Ebenfalls unter den Top-Nominierten sind diesmal Sängerin Lady Gaga mit sieben Gewinnchancen sowie Latin-Star Bad Bunny - der eine Woche später bei der Halbzeitshow des Super Bowl auftritt - Pop-Sängerin Sabrina Carpenter und R&B-Künstler Leon Thomas mit jeweils sechs. Auch zahlreiche Produzenten gehören zu den Top-Nominierten, darunter Jack Antonoff, bekannt für seine Arbeiten mit Stars wie Taylor Swift, Lana Del Rey oder Lorde, und der kanadische Hitmacher Cirkut (Henry Walter) mit je sieben Nominierungen und der rumänisch-kanadische Ton-Ingenieur Serban Ghenea mit sechs.
Moderieren wird die Gala auch in diesem Jahr wieder der Comedian Trevor Noah (41) - zum sechsten Mal in Folge, allerdings nach eigenen Angaben auch zum letzten Mal. Der südafrikanische Comedian hatte 2022 seine "Daily Show" beim US-Sender Comedy Central aufgegeben, die er 2015 vom langjährigen Gastgeber Jon Stewart übernommen hatte. Seitdem ist er unter anderem mit einer Stand-up-Tournee und einem Podcast unterwegs.
Auftreten oder Preise verleihen sollen unter anderem Leon Thomas, Sabrina Carpenter, Katseye, Addison Rae, Pharrell Williams, Harry Styles und Doechii. Die Grammys gehören zu den begehrtesten Musikpreisen der Welt und werden in mehr als 90 Kategorien verliehen - auch wenn nicht alle davon während der rund vierstündigen Show live gezeigt werden. Rund 13.000 Mitglieder der Recording Academy entscheiden über die Preisträger der goldenen Grammophone.
In den vergangenen Jahren hatten die Grammys immer auch politische Töne. So gab es 2025 Kritik am damals gerade in seine zweite Amtszeit gestarteten US-Präsident Donald Trump - wenn auch ohne seinen Namen zu nennen. Ähnliches dürfte diesmal wieder vorkommen - auch wenn Harvey Mason, Chef der Recording Academy, die die Grammys verleiht, schon im Vorfeld betonte, dass die Musik im Mittelpunkt stehe: "Wir halten immer den Atem an und versuchen, eine der kompliziertesten Shows auf die Beine zu stellen, und uns darauf zu konzentrieren, die Musik zu feiern."
(S E R V I C E - Nominierungsliste: https://dpaq.de/4V62y6a )






