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Janet Jackson ist das jüngste der zehn Geschwister. Fünf Grammys hat sie bereits in der Tasche, mehr als 180 Millionen Tonträger verkauft und Hits wie "All For You", "Together Again" und "That's the Way Love Goes" geliefert. Sie geht regelmäßig auf Tour, im Juni steht eine Konzertreihe in Japan an. 2019 wurde sie in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, bei der Vergabe der American Music Awards erhielt die Sängerin im vergangenen Jahr den Icon Award.
"Ohne respektlos sein zu wollen: aber ich betrachte mich nicht als Ikone", sagte Jackson bei der Zeremonie. "Unser Ruhm stellte sich als Ergebnis harter Arbeit und Hingabe ein."
Ihr Privatleben schottet die Popdiva gewöhnlich ab. 2017 brachte sie ihr erstes Kind zur Welt, den Sohn Eissa Al Mana. Vater des Kindes ist ein Unternehmer aus Katar, den Jackson 2012 geheiratet hatte. Kurz nach der Geburt ihres Sohnes kündigte das Paar allerdings an, sich scheiden zu lassen.
Unfreiwillig war sie 2004 durch "Nipplegate" in die Schlagzeilen geraten: Sänger Justin Timberlake riss ihr damals beim Super Bowl vor Millionen TV-Zuschauern versehentlich das Leder-Bustier vom Leib und entblößte ihre Brustwarzen. Wochenlang war dies in Talkshows und Klatschblättern Thema.
In dem neuen Spielfilm "Michael" werden mehrere Jackson-Geschwister von Schauspielern dargestellt, doch Janet Jackson kommt in dem Film überraschenderweise nicht vor. Warum fehlte die Pop-Diva auf der Leinwand und bei der Premiere? Eine klare Antwort gibt es nicht. Ihre ältere Schwester, Sängerin La Toya Jackson, sagte dem Filmblatt "Variety" bei der Premiere in Hollywood, Janet sei gefragt worden, aber "sie hat dankend abgelehnt, also muss man ihre Wünsche akzeptieren".





