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Nach Auffassung der Richter konnte die Finanzverwaltung nicht zweifelsfrei nachweisen, dass Shakira im Jahr 2011 ihren steuerlichen Wohnsitz in Spanien hatte. Maßgeblich sei insbesondere gewesen, dass die erforderliche Aufenthaltsdauer von mehr als 183 Tagen nicht belegt werden konnte, teilte der Nationale Staatsgerichtshof in Madrid mit.
Shakira erklärte nach dem Urteil in einer Mitteilung an spanische Medien, sie sei nach "mehr als acht Jahren brutaler öffentlicher Anfeindungen" und einer Kampagne zur Zerstörung ihres Rufs nun bestätigt worden. Sie habe nie betrogen, und dennoch sei sie über Jahre hinweg "als schuldig behandelt" worden. Sie habe deshalb nächtelang nicht schlafen können. Die Affäre habe "meine Gesundheit und das Wohlbefinden meiner Familie beeinträchtigt".
Shakira widmete ihren "Triumph den tausenden anonymen Bürgern, die jeden Tag von einem System missbraucht und erdrückt werden, das ihre Schuld voraussetzt und sie zwingt, ihre Unschuld aus einer wirtschaftlichen und emotionalen Ruine heraus zu beweisen".
Erst vorige Woche hatte die 49-Jährige "Dai Dai", den offiziellen Song für Fußball-Weltmeisterschaft 2026, vorgestellt. Mit "Waka Waka" hatte sie bereits vor 16 Jahren den Song zur WM in Südafrika beigesteuert.
Shakira hatte jahrelang mit dem früheren spanischen Fußballstar Gerard Piqué in Barcelona gelebt. Nach der Trennung verließ die Sängerin aus der kolumbianischen Stadt Barranquilla vor knapp vier Jahren mit den zwei gemeinsamen Söhnen ihre langjährige Wahlheimat. Seitdem lebt sie in Miami im US-Bundesstaat Florida.






