Daniel Kehlmann und sein Übersetzer Ross Benjamin haben es mit der englischen Ausgabe des Romans "Lichtspiel" ("The Director") auf die Shortlist zum International Booker Prize geschafft. Der mit 50.000 Pfund (57.600 Euro) dotierte Preis, der zwischen Autor und Übersetzer geteilt wird, wird im November vergeben. Jeder Titel auf der Shortlist wird aber bereits mit 5.000 Pfund belohnt.
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In "Lichtspiel" erzählt Kehlmann das Lebensdrama des österreichischen Meisterregisseurs Gustav Wilhelm Pabst (1865-1967), der vor den Nazis in die USA emigrierte, in Hollywood nicht Fuß fassen konnte und in die Heimat zurückkehrte, wo er wieder Karriere machte. Neben Kehlmann sind noch "Taiwan Travelogue" von Yáng Shuāng-zǐ, "The Witch" von Marie NDiaye, "On Earth As It Is Beneath" von Ana Paula Maia, "She Who Remains" von Rene Karabash und "The Nights Are Quiet in Tehran" von Shida Bazyar im Rennen.





