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Beim Songwriting schert man sich wenig um Konventionen und mixt ebenso Musikstile wie auch Tempi. Ob diese gewagte Strategie zum Erfolg führt, wird sich im zweiten Halbfinale am 14. Mai zeigen. Genauso wie ihre Bekanntheit, erstreckt sich auch Daras Team über mehrere Länder bzw. Kontinente.
So unterhält die Sängerin Verbindungen zu Produzenten von den USA bis Südkorea. Das ist auf bemerkenswerte Weise hörbar, wenngleich dies so manchem vielleicht auch ein Stück weit zu steil sei könnte. Mut kann man sich bekanntlich nicht erkaufen - man muss ihn wohl einfach selbstsicher auf die Wiener ESC-Bühne tragen.
Bisher geizte Bulgarien mit Antritten beim ESC - und auch mit vorderen Plätzen. Nur Kristian Kostov konnte sich 2017 mit "Beautiful Mess" auf dem Podest positionieren. Am Ende reichte es für den 2. Platz. Knapp am Siegertreppchen vorbei schrammte im Jahr davor Poli Genova mit ihrem 4. Platz für "If Love Was a Crime". Eine äußerst unerfreuliche Serie legte Bulgarien von 2005 bis 2013 hin. In dieser Zeitspanne gelang nur eine Finalqualifikation - diese führte dann direkt ins Percussion-Schreigesang-Purgatorium (Elitsa Todorova & Stoyan Yankulov - "Water") und erstaunlicherweise zum 5. Platz im Jahr 2007. Nach dem Halbfinal-Aus 2022 legte man eine ESC-Schaffenspause ein. Für das Comeback gibt es also gehörig Luft nach oben.
(S E R V I C E - www.eurovision.com/stories/dara-will-bring-bangaranga-to-vienna/ )
Dara (Darina Nikolaewa Jotowa) wird Bulgarien beim Eurovision Song Contest (ESC) 2026 in Wien mit dem Song "Bangaranga" vertreten.






