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Im Video zu dem Welthit geht es um einen jungen schwulen Mann, der zu Hause Unverständnis und Gewalt erlebt und sich aufmacht nach London. "Popmusik hat immer schon junge Menschen in ihrer Identitätsfindung unterstützt. Sie hilft, Gefühle von Einsamkeit zu überwinden. Vor allem, wenn man auf dem Dorf lebt und abgeschnitten ist von anderen Menschen. Insofern war Musik als Ausdrucksform ganz früh für mich relevant", sagte Tillmans.
1984 konnten Popstars "noch nicht offen schwul sein, und deshalb haben sie eine Formensprache geschaffen, die einerseits eindeutig das ist, was man heute queer nennen würde", sagte Tillmans. "Gleichzeitig war sie komplett im Mainstream und galt als stylish. Alles natürlich im Fahrwasser von David Bowie, der große Pate für die ganze 1980er-Jahre-Generation." Weitere für ihn wichtige Musiker seien Laurie Anderson und die Pet Shop Boys gewesen.
An diesem Samstag stellt Tillmans seine eigene Musik in einem Wuppertaler Club vor. Tillmanns ist im benachbarten Remscheid geboren und aufgewachsen. Er gehört zu den erfolgreichsten Foto-Künstlern der Welt.






