Lehrerin, Mutter, Autorin: Sarah Pfaffeneder über ihren Debütroman „Soy Beans“, Feminismus und die Frage, ob KI Literatur schreiben kann
In dieser Folge von oö ungefiltert erzählt Sarah Pfaffeneder, Lehrerin und Autorin aus Linz, von ihrem Werdegang. Sie ist in Gallneukirchen aufgewachsen, hat in Salzburg Deutsch und Englisch studiert und unterrichtet seit ihrem 24. Lebensjahr.
Ihr Erstlingswerk „Soy Beans“, ein Jugendroman über das Erwachsenwerden, entstand in nur 13 Tagen während der Corona-Zeit. Das zweite Buch, „Wir sind eine Frau“, behandelt Frauenerfahrungen. Feminismus ist für sie ein zentrales Thema: Sie betont, dass Gleichberechtigung noch lange nicht erreicht ist, und spricht über Lohnunterschiede, Vereinbarkeit von Mutterschaft und Beruf und ihre Vorbilder, Mutter und Großmutter.
Außerdem geht es um soziale Medien als Segen und Fluch, um ihre Sorge, dass Texte von Autorinnen ohne Erlaubnis für das Training von KI genutzt werden, und um vergessene Autorinnen der Literaturgeschichte. Ihr Wunsch: dass ihre Bücher viele Leserinnen und Leser erreichen und Begleiter in schwierigen Zeiten sind.
