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Ars Carinthia: Wenn Kunst auf Können trifft

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Mit der Ars Carinthia Kunst & Handwerk rückt die Zusammenarbeit von Künstlern und Handwerkern ins Zentrum der Öffentlichkeit©beigestellt

Ein neuer Verein will Kunst und Handwerk wieder ins Zentrum rücken und das mit internationalen Architekten, Experimenten und einem eigenen Grand Prix.

Die vielschichtigen Verbindungen von Kunst und Handwerk haben uns seit jeher fasziniert. Es ist die Verbindung von Vision und Können, von kreativer Idee und meisterlicher Ausführung. Aus dieser Faszination sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Gestaltungsexperimente hervorgegangen. Jedes einzelne Projekt hatte ein zentrales Ziel – die Brücke zu schlagen zwischen exzellenter Gestaltung und handwerklicher Perfektion.

Viele dieser Arbeiten konnten bereits in Ausstellungen präsentiert und damit einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Aufgrund des stetig wachsenden Interesse soll das Thema Kunst & Handwerk kontinuierlich weiterentwickelt werden. Um die künftigen Aktivitäten zu bündeln und sichtbarer zu machen, wurde eine neue Plattform geschaffen: der gemeinnützige Verein Ars Carinthia Kunst & Handwerk.

Mit dieser Initiative soll das reiche Potenzial der Zusammenarbeit von Künstlerinnen und Handwerkerinnen in das Zentrum öffentlicher Aufmerksamkeit rücken. Mit Hilfe von Kiki Kogelnik, die bereits 1992 eine zentrale Rolle in diesem Projekt übernommen hat, sollen Unterstützerinnen und Unterstützer gewonnen werden, die diese Vision teilen und gemeinsam an einer Zukunft arbeiten, in der Kunst und Handwerk nicht nur bewahrt, sondern als unverzichtbare Elemente der kulturellen Identität gefeiert werden.

Internationale Größen aus Kunst und Architektur wie Matteo Thun, Laurids Ortner, Karsten K. Krebs, Boris ­Podrecca, Theres Cassini und viele weitere haben bereits in den vergangenen Jahren aktiv dazu beigetragen, die nachhaltige Verankerung von Kunst und Handwerk in der Gesellschaft zu unterstützen. Durch ihre Beiträge konnten innovative Projekte realisiert und die Bedeutung von Kunst und Handwerk auf globaler Ebene sichtbar gemacht werden. Ein besonderer Höhepunkt ist die jährliche Verleihung des Gestaltungspreises „Grand Prix“, der für das schönste und innovativste Objekt des jeweiligen Gestaltungsexperiments vergeben wird. In der Vergangenheit zeigte sich das eindrucksvoll: Für das Experiment „Luce“ konnte Architekt Boris Podrecca mit seiner Arbeit überzeugen – und sowohl Jury als auch Publikum für sich gewinnen.

Dieser Beitrag ist ursprünglich in der News-Printausgabe Nr. 09/2026 erschienen.

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