Das kleine, grüne Nüsschen hat nicht nur eine außergewöhnliche Farbe und schmeckt ganz wunderbar, die Pistazie ist auch äußerst vielseitig einsetzbar. Das sind zehn Beispiele, bei denen wir schwach werden:
1. Darias Nüsse
Vasil Ivanovski röstet beste Nüsse und Kerne aller Gattungen in einem kleinen Röstofen in seinem Geschäft. Okay, der Star in seinem Sortiment sind die Macadamias mit Parmesan, aber seine Pistazien sind riesig, frisch geröstet und einfach die beste lose Ware, die man in Österreich bekommen kann.
Darias Nüsse
Landstraßer Hauptstraße 81 (1030 Wien)
2. Gelato Carlo
Carlo Maghakian lernte in Italien das Designhandwerk und die Liebe zum Gelato. Seit 2021 produziert er in der Josefstadt Eis in einer Güte, wie man es tatsächlich selten erleben darf. Für sein Pistazieneis nimmt er nur beste Ware aus Bronte, tüftelte jahrelang dran herum, jetzt ist es perfekt. Und nicht grün gefärbt!
Gelato Carlo
Hamerlingplatz 2 (1080 Wien)
3. Alsharq Sweets & Pastries
Baklava gibt’s in Wien mittlerweile an jeder Ecke, Türken, Libanesen, Syrer und Jordanier behaupten, Meister darin zu sein. Das unserer Meinung nach beste Baklava stammt aber von Abdalrahman Morad, einem Baklava-Meister alter Schule aus Damaskus, der in seiner Manufaktur am Spittelauer Platz nicht nur beste Pistazien verwendet, sondern auch reichlich davon.
Alsharq Sweets & Pastries
Alserbachstraße 35 (1090 Wien)
4. Crème de la Crème
Die ausgebildete Juristin Julia Kilarski gilt als eine der erfolgreichsten Patissiers junger Generation. Ihre Kreationen sind nicht nur köstlich, sondern natürlich auch instagrammable. Eines der Highlights: Torte „Creamy Pistacchio“ und die „Pistazien-Dacquoise“
Crème de la Crème
Lange Gasse 76 (1080 Wien)
5. Original Mozartkugel Fürst
Mozartkugeln gibt es viele, nur eine ist die „originale“, und zwar jene der Traditionskonditorei Fürst in Salzburg. Der Pistazienanteil im Marzipankern der handgetunkten Schokokugerln ist zwar vielleicht nicht der ausschlaggebende Punkt, trägt aber zum Gesamterlebnis bei.
Original Mozartkugel Fürst
Brodgasse 13 (5020 Salzburg)
6. Pistazien aus Bronte
Die meisten Pistazien kommen aus Kalifornien, der Türkei oder dem Iran. Aus Bronte nördlich von Catania in Sizilien stammt zwar nur etwa ein Prozent der weltweiten Pistazienernte, die sind aber die besten. Die auf Lavaboden wachsenden Pistazien besitzen eine geschützte Herkunftsbezeichnung, werden nur jedes zweite Jahr geerntet und gelten als die teuersten der Welt.
Pistazien aus Bronte
7. Ölmühle Hartlieb
Jede Frucht, in der Öl enthalten ist, kann man auspressen. Das Pistazienöl der steirischen Ölmühle Hartlieb zählt zu den teuersten Ölen im Sortiment, allerdings nimmt man es ja nicht zum Frittieren, sondern verfeinert damit tröpfchenweise Käse oder Desserts.
Ölmühle Hartlieb
Mühlweg 1 (8451 Heimschuh)
8. Pastamara
Kochen mit Pistazien? In Sizilien ist das durchaus üblich und einer der besten Küchenchefs Siziliens, Ciccio Sultano, verantwortet die kulinarische Linie sowohl der Bar als auch des Restaurants des Ritz Carlton in Wien. Und da kann es dann schon vorkommen, dass es Austern mit Pistaziencreme gibt.
Pastamara
Schubertring 5–7 (1010 Wien)
9. Zotter
Beim wichtigsten heimischen Schokolademacher Josef Zotter spielt die Pistazie seit jeher eine große Rolle. So etwa erzeugt er Pistazienkerne in Schokohülle, handgeschöpfte Schokoladen mit Pistazien-Marzipan, Safran und Pistazie, Erdbeer-Pistazie sowie Karamell mit Mandelnougat mit Pistazienstücken oder weiße Schokolade mit Pistazien und Mandeln.
Zotter
10. Melima
Pistazien auch dort, wo man vielleicht nicht damit rechnet: Der griechische Konservenerzeuger Melima spezialisierte sich auf traditionelle Rezepturen, die nur mit besten griechischen Zutaten modern interpretiert werden. Darunter auch eine fantastische Creme aus grünen Oliven, Pistazien und Olivenöl.
Melima
Wiedner Hauptstraße 45–47 (1040 Wien)







