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Eltern können schon jetzt festlegen, wie lange ihr Kind täglich YouTube Shorts nutzen darf – also die kurzen, vertikalen Clips, ähnlich wie bei TikTok. Oder ob es die gar nicht gucken darf, zumindest zeitweise.
Und zwar so:
YouTube-App öffnen > Einstellungen > Family Center/Kindersicherung > Kinder- oder Teen-Konto auswählen und eine tägliche Zeitbegrenzung festlegen:
Hintergrund: Gerade bei kurzen Videos gerät man schnell in ein unkontrolliertes Scrollen - und bei YT Shorts handelt es sich dem Fachportal "heise online" zufolge oft um Content, und von Eltern eigentlich verboten beziehungsweise blockiert wurde.
Eine weitere Einstellungssache: Erinnerungen, die den Tagesablauf strukturieren können:
Diese Optionen findet man ebenfalls unter den Jugendschutz-Einstellungen im Family Center.
Mit dem Family Center kann man alle Einstellungen für Kinder- und Teen-Konten zentral verwalten, etwa Alterskategorien zuweisen, Konten einsehen und zwischen mehreren Kinder-Accounts wechseln.
Die Einrichtung und Verwaltung soll noch intuitiver werden, erklärte der globale Leiter von YouTube Health, Garth Graham, bei "heise online". Ähnlich wie bei Streaming-Portalen, wo Erwachsenen- und Kinderprofile in einer Start-Ansicht zusammen angezeigt werden.
Alternativ zum Familiy Center könne man auch weiterhin die Kinderschutz-App "Family Link" von Google benutzen, um Einstellungen an Kinder- oder Teen-Konten vorzunehmen, die dann auch die Nutzung von YouTube betreffen, so Graham weiter.
Übrigens: Für Kinder unter 13 Jahren gibt es die App YouTube Kids, in der Einschränkungen voreingestellt sind.
ILLUSTRATION - Weniger Endlos-Scrollen: Eltern können die tägliche Nutzungszeit für YouTube Shorts in den Einstellungen begrenzen oder die Shorts ganz abschalten. (zu dpa: «YouTube erleichtert Eltern die Kontrolle über Shorts») Foto: Nico Tapia/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++






