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Wird diese Person pflegebedürftig oder verstirbt, könne der bisher nicht eingebundene Partner schnell überfordert sein. Häufig fehle der Überblick über Konten, Depots, Versicherungen und laufende Verpflichtungen. Anlage und Entnahmeentscheidungen müssten plötzlich unter emotionalem Druck getroffen werden. "Das begünstigt Fehlentscheidungen", so Craatz.
Dieses Risiko lässt sich Craatz zufolge reduzieren, indem beide Partner frühzeitig finanzielle Angelegenheiten gemeinsam angehen und somit Transparenz über alle Vermögenswerte besteht.
"Besonders hilfreich ist eine zentrale digitale Übersicht über sämtliche Vermögenswerte, Verträge und Ansprechpartner", sagt Craatz. Eine solche strukturierte und jederzeit zugängliche Dokumentation erleichtere es, sich schnell einen Überblick zu verschaffen und handlungsfähig zu bleiben. Ergänzend kann es sinnvoll sein, eine professionelle Begleitung - etwa eine Vermögensberaterin - an der Seite zu haben, die auch im Ernstfall unterstützt.





