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Vorsorgeuntersuchungen für Kinder: Welche sind sinnvoll?

in Kooperation mit MERKUR Versicherung
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"Ein Gesundheitssystem ist mehr als nur stationäre Krankenversorgung", sagt Dr. Martin Sprenger in einer Folge des mensch, merkur! Podcast. "Es hat viel mit Gesundheitserhaltung und Gesundheitsförderung zu tun. Das beginnt schon in der Schwangerschaft und in der frühen Kindheit." Was der renommierte Public Health-Experte damit meint: Vorsorgeuntersuchungen sind ein wichtiges Instrument des Gesundheitssystems, das leider viel zu oft ignoriert wird. Dabei können sie spätere Erkrankungen und damit Leid ersparen.

"Vorsorge wird wichtiger, und das nicht nur für ältere Generationen", bestätigt Christian Kladiva, Vorstandsdirektor der Merkur Versicherung AG. "Auch jüngere Menschen erkennen den Wert, früh Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen." Angebote gibt es viele. Welche Vorsorgeuntersuchungen für Kinder sinnvoll sind:

Vorsorgeuntersuchungen bei Säuglingen

Schon in den ersten Lebenstagen empfehlen medizinische Experten das Neugeborenenscreening. Dabei untersucht man das Blut der Säuglinge auf seltene, angeborene Erkrankungen, hormonelle Störungen, Stoffwechselerkrankungen oder Erkrankungen des Immunsystems. Das ist wichtig, um frühzeitig gegensteuern und schwerwiegende Folgen vermeiden zu können. Die Blutprobe entnimmt man in der Regel zwischen der 36. und 72. Stunde nach der Geburt. Es ist keine Pflicht, aber dringend empfohlen. Schließlich sind manche Erkrankungen für Säuglinge tödlich, werden sie nicht rechtzeitig erkannt. Eltern, die sich dagegen entscheiden, müssen dies mit ihrer Unterschrift dokumentieren.

Vorsorge wird wichtiger, und das nicht nur für ältere Generationen

Sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen bis zum 6. Lebensjahr

Ein praktisches Tool hinsichtlich Vorsorgeuntersuchungen bei Kleinkindern ist der Mutter-Kind-Pass. In den ersten 14 Lebensmonaten sind fünf ärztliche Untersuchungen vorgesehen, die jeweils die körperliche Entwicklung sowie die Gesundheit von Augen, Hals-, Nasen- und Ohrenbereich beurteilen. In einer weiteren Tranche sollten dieselben Untersuchungen vier Mal bis zum 62. Lebensmonat erfolgen. Die Sinnhaftigkeit der ersten zehn Vorsorgeuntersuchungen wird als so hoch eingestuft, dass die Höhe des Kinderbetreuungsgeldes an deren Durchführung geknüpft ist.

Nicht verpflichtend, aber dringend empfohlen, ist jeweils ein Hüftultraschall in der 1. und 6. bis 8. Lebenswoche des Kindes. So wird festgestellt, ob sich die Hüfte korrekt entwickelt oder Maßnahmen notwendig sind. Vor allem, wenn in der Familie Hüftbeschwerden gehäuft auftreten oder bei Beckenendlage des Babys ist diese Untersuchung wichtig.

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Untersuchungen für Schulkinder und Teenies

Mit dem Eintritt in die Schule und nach Zustimmung der Eltern werden Schulkinder einmal jährlich der Schulärztin oder dem Schularzt vorgestellt. Bei dieser Untersuchung wird der Entwicklungsfortschritt ebenso überprüft wie beispielsweise Gewicht und Haltung. Die Teilnahme ist nicht verpflichtend, aber eine gute Gelegenheit, eine Art jährliches Status-Update zu erhalten.

Genauer, individueller und damit sinnvoller sind Kinder- und Jugendpräventionsangebote der österreichischen Sozialversicherungsträger. Die SVA bietet beispielsweise einen "Gesundheits-Check Junior" an, in dessen Rahmen Sprösslinge bis 18 Jahre einmal jährlich eine kostenlose Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen können. Die ÖGK bietet ebenfalls einen umfangreichen Gesundheits-Check für Teenies im Alter von 15 bis 18 Jahren einmal jährlich an. Für den optimalen Start ins Leben lohnt es sich, schon früh den Grundstein zu legen, etwa mit einer privaten Gesundheitsvorsorge. Speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen abgestimmte Angebote wie ego4you Kids&Teens wecken Spaß an Bewegung und einem gesunden Lebensstil.

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