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Keine Weichmacher: Kinder-Sonnencremes überzeugen im Test

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Eine Sonnencreme erreichte den versprochenen Faktor von 50+ nicht
©APA, dpa-tmn, Florian Schuh
"Verbotener Weichmacher in Kinderurin nachgewiesen - Sonnencreme im Verdacht!" Schlagzeilen wie diese haben in den vergangenen Jahren Eltern besorgt.

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Mütter und Väter können nun am Sonnencreme-Regal wieder entspannter sein - zumindest wenn es nach einer aktuellen Untersuchung der Zeitschrift "Öko-Test" geht (Ausgabe 6/2026).

22 Sonnencremes für Kinder haben sich die Testerinnen und Tester angeschaut - und in keiner davon gesundheitlich bedenkliche Inhaltsstoffe entdeckt. 13 schneiden mit der Bestnote "sehr gut" ab. Bedenkliche UV-Filter, verbotene Weichmacher? Fehlanzeige.

Im Mai 2025 fand "Öko-Test" in einer Untersuchung von 25 Kindersonnencremes siebenmal den verbotenen Weichmacher DnHexP. Es gab im Test aber auch Sonnencremes mit dem UV-Filter DHHB, die nicht mit DnHexP belastet waren.

Immerhin: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) schrieb mit Blick auf die Weichmacher-Nachweise, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht zu erwarten seien. "Öko-Test" rechnete vergangenes Jahr mit Blick auf die am stärksten belastete Sonnencreme vor: Eltern müssten ihr Kind täglich mit mehr als einem Kilo davon einschmieren, damit es bedenklich viel von dem Weichmacher aufnehmen könnte.

In der aktuellen "Öko-Test"-Untersuchung ist das Bild ein ganz anderes: Nur in einem von 22 untersuchten Produkten konnten die Testerinnen und Tester DnHexP nachweisen - und auch hier lediglich in Spuren, also deutlich weniger als ein Milligramm pro Kilogramm.

Diese Marke müssen die Sonnencreme-Hersteller ab Januar 2027 einhalten - und schaffen es allesamt bereits jetzt. "In allen anderen Produkten, selbst in solchen, die DHHB enthalten, war DnHexP überhaupt nicht nachweisbar", schreibt "Öko-Test".

Gute Nachrichten für Eltern also. Und doch haben einige Produkte kleinere Schwächen: Eine Sonnencreme etwa erreicht nicht ganz den ausgelobten Lichtschutzfaktor von 50+, schützt aber dennoch gut. Schlechter als "befriedigend" schneidet keine Sonnencreme ab.

Wer sein Kind mit einer "sehr guten" Sonnencreme zum möglichst kleinen Preis einschmieren will, kann zu einem dieser Produkte greifen:

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Florian Schuh/Florian Schuh

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