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Öko-Test: Mit Bio-Porridges auf "sehr guter" Seite

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Unter den konventionellen Produkten konnte kein Porridge überzeugen
©hauptstadtkueche.blogspot.de, APA, dpa, Doreen Hassek
Wer seinen Tag gern mit einem Brei aus Haferflocken oder Haferkleie beginnt, greift aus Zeitersparnis womöglich auch schon mal zu Instantporridge mit getrockneten Früchten. Damit erspart man sich zwar lästiges Schnippeln von frischem Obst, schaufelt aber auch unnötige Kalorien in sich hinein - denn Trockenfrüchte erhalten reichlich davon. Und wenn man Pech hat, haben die auch noch Pestizide im Schlepptau.

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Das fand ein Labor im Auftrag der Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe 03/2026) heraus. In 5 von 19 Instantporridges mit Beeren oder Früchten (2,65 und 8,69 Euro für 500 g) wurde eine Pestizidbelastung nachgewiesen - das reicht von Spuren eines Pestizids bis zu einem regelrechten Spritzgift-Cocktail von zehn Pestiziden.

"Ein solches Zusammentreffen mehrerer Pestizide in einem Lebensmittel sehen wir kritisch, denn mögliche Wechselwirkungen sind noch nicht ausreichend erforscht", schreiben die Öko-Tester. Besonders bedenklich sehen sie Fungizide, die potenziell das Hormonsystem stören können. In drei Porridges wurden zudem Mineralölbestandteile und Schimmelpilzgifte nachgewiesen.

Komplett durchgefallen ist allerdings nur eins von 19 Instant-Frucht-Porridges. Ein weiteres schneidet "ausreichend" ab, vier "befriedigend". Neben zwei "guten" gibt es elf Produkte mit Bestnote. Alle "sehr guten" Porridges werden als Bio-Porridge angeboten.

Weil Notenabzüge für Zuckergehalte nach einer WHO-Empfehlung von "Öko-Test" erst ab 25 Prozent vorgenommen werden, kamen alle Produkte darum herum. Die Zuckergehalte bewegten sich in einer Spanne von 3 und 22 Prozent. Dabei handelt es sich nicht nur um Fruchtsüße.

Ein paar Anbieter helfen auch mit Ananassirup, Fruchtsaftkonzentraten, gezuckerten Beerengranulaten oder auch Vollrohrzucker nach. Daher empfiehlt "Öko-Test", beim Kauf einen Blick auf die Nährwerttabelle zu werfen. Oder: "Wer Wert auf eine zuckerarme Ernährung legt, bereitet sein Porridge am besten selbst zu", so Öko-Test-Redakteurin Heike Baier.

BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/dpa/haupstadtkueche.blogspot.de/Doreen Hassek

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