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Das fand ein Labor im Auftrag der Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe 03/2026) heraus. In 5 von 19 Instantporridges mit Beeren oder Früchten (2,65 und 8,69 Euro für 500 g) wurde eine Pestizidbelastung nachgewiesen - das reicht von Spuren eines Pestizids bis zu einem regelrechten Spritzgift-Cocktail von zehn Pestiziden.
"Ein solches Zusammentreffen mehrerer Pestizide in einem Lebensmittel sehen wir kritisch, denn mögliche Wechselwirkungen sind noch nicht ausreichend erforscht", schreiben die Öko-Tester. Besonders bedenklich sehen sie Fungizide, die potenziell das Hormonsystem stören können. In drei Porridges wurden zudem Mineralölbestandteile und Schimmelpilzgifte nachgewiesen.
Komplett durchgefallen ist allerdings nur eins von 19 Instant-Frucht-Porridges. Ein weiteres schneidet "ausreichend" ab, vier "befriedigend". Neben zwei "guten" gibt es elf Produkte mit Bestnote. Alle "sehr guten" Porridges werden als Bio-Porridge angeboten.
Weil Notenabzüge für Zuckergehalte nach einer WHO-Empfehlung von "Öko-Test" erst ab 25 Prozent vorgenommen werden, kamen alle Produkte darum herum. Die Zuckergehalte bewegten sich in einer Spanne von 3 und 22 Prozent. Dabei handelt es sich nicht nur um Fruchtsüße.
Ein paar Anbieter helfen auch mit Ananassirup, Fruchtsaftkonzentraten, gezuckerten Beerengranulaten oder auch Vollrohrzucker nach. Daher empfiehlt "Öko-Test", beim Kauf einen Blick auf die Nährwerttabelle zu werfen. Oder: "Wer Wert auf eine zuckerarme Ernährung legt, bereitet sein Porridge am besten selbst zu", so Öko-Test-Redakteurin Heike Baier.
BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/dpa/haupstadtkueche.blogspot.de/Doreen Hassek






