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Klar, wären Fäustlinge einfacher - aber die sind bei Kleinkindern häufig nicht beliebt, weil sie damit nicht gut nach Dingen greifen können. Die Krux an Fingerhandschuhen ist allerdings, dass es oft Minuten dauert, bis jeder einzelne Finger in der richtigen Öffnung platziert ist. Ausweg: Krempelt man die Fingerhandschuhe an der Öffnung so weit um, dass man die einzelnen Finger schon sehen kann, fällt es dem Kind leichter hineinzuschlüpfen, empfiehlt das Onlineportal "leben-und-erziehen.de".
Die Erziehungsexperten raten zudem, dass die Fingerhandschuhe nicht zu klein sein sollten, weil es das Überstülpen erschwert. Bewährt hätten sich zudem äußerst niedliche Exemplare oder spezielle Fingerhandschuhe, bei denen die Finger frei bleiben, es aber eine Fäustlings-Kappe zum Überstülpen gibt. Die könne man bei Bedarf einfach über die Fingerkuppen klappen.
Sitzt das Kleinkind noch im Kinderwagen oder Buggy, kennen Eltern vielleicht spezielle Handwärmer für die Schiebestange, damit die Hände von Mama und Papa beim Spazierengehen schön warm bleiben. Solche Handwärmer könnte man aber auch am Sicherheitsbügel des Buggys anbringen, so eine weitere Idee.
Dort können dann auch die lieben Kleinen ihre Händchen in das warme Fleece- oder Lammfellfutter stecken, beschreiben die "leben-und-erziehen"-Experten eine Alternative zu Handschuhen und setzen damit auf den berühmten Nachahmungseffekt. Denn viele Kleinkinder finden ja Dinge von Mama und Papa immer besonders reizvoll.
ILLUSTRATION - Bei Minusgraden sind warme Hände wichtig, doch viele Kinder mögen Handschuhe nicht besonders gern. (zu dpa: «Kind sträubt sich gegen Handschuhe? Da sind Tricks gefragt») Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++






