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Diese Diskrepanz sei laut Paul Christian vom Forschungsinstitut IMAS auf Wissenslücken bei der persönlichen Hygiene zurückzuführen. Zwar sei das Hygienebewusstsein der österreichischen Bevölkerung insgesamt sehr hoch, Körperpflege bestehe allerdings aus vielen Gewohnheiten, die je nach Situation unterschiedlich konsequent umgesetzt werden.
Frische spielt bei den täglichen Waschgewohnheiten besonders in den Sommermonaten eine wichtige Rolle. So duschen laut der repräsentativen Umfrage 68 Prozent mindestens einmal am Tag. Beim Deo oder Antitranspirant geben 65 Prozent eine tägliche oder mehrmals tägliche Verwendung an. Nur sieben Prozent der Befragten verwenden diese Produkte nie.
Bei der Handhygiene zeigen sich situationsbedingt stark unterschiedliche Gewohnheiten. Während 87 Prozent angeben, sich nach einem WC-Gang immer die Hände zu waschen, tun dies nach dem Händeschütteln nur 15 Prozent. Wenn es um das Händewaschen in Zusammenhang mit Essen geht, liegen die Zahlen näher beieinander. Zwei Drittel der Befragten waschen sich vor dem Kochen oder nach dem Kochen mit rohem Fleisch die Hände. Vor dem Essen tun dies 59 Prozent.
Auch beim Wechsel von Alltagsgegenständen offenbaren sich unterschiedliche Angewohnheiten. Bei Kleidungsstücken wie Unterwäsche (78 Prozent) und Socken (70 Prozent) geben große Mehrheiten der Befragten an, täglich ein neues Paar zu verwenden. Weniger auffällige Gegenstände werden dagegen seltener ausgetauscht. So ersetzen nur 45 Prozent der Österreicher wöchentlich ihren Küchenschwamm, bei Zahnbürsten tun dies nur 17 Prozent.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Christin Klose/Christin Klose
