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Geeignet sind etwa Blüten von Kräutern wie Salbei, Schnittlauch, Borretsch, Kapuzinerkresse, Bohnenkraut und Thymian.
Auch die Blüten von zahlreichen Zier- und Wildpflanzen kann man essen. Etwa Lavendel, Gänseblümchen, Löwenzahn, Wiesenschaumkraut und Gundermann. Ebenso Rosen, Veilchen, Begonien, Dahlien, Herbstastern, Duftgeranien, Gladiolen, Kornblumen, Ringelblumen, Schlüsselblumen, Holunder- und Zucchiniblüten.
"Für Unerfahrene kann ein Pflanzenratgeber da sinnvoll sein, weil manche Blüten essbaren Arten täuschend ähnlich sehen, die aber gar nicht essbar sind", empfiehlt Holthausen.
Nicht bei allen Kräutern kann man einfach so auch die Blüten essen. Meiden sollte man etwa blühende Petersilie. Denn während der Blüte enthält sie mehr ätherische Ölbestandteile, die in größeren Mengen mitunter gesundheitsschädlich sein können. Auch die Blätter schmecken dann bitterer und sind nicht mehr so gut für die Küche geeignet.
Holthausen weist außerdem darauf hin, dass man nur ungespritzte Blüten verzehren sollte. Gewissheit darüber hat, wer essbare Blüten selbst im Garten oder auf dem Balkon anbaut. Entsprechendes Saatgut kann man im Handel kaufen.
Eine gute Zeit für die Ernte ist vormittags, wenn die Blüten vollständig geöffnet sind. Idealerweise verarbeitet man sie dann zeitnah. In kühlem Wasser halten sie sich einige Stunden lang.
WITTENBERGE - DEUTSCHLAND: ++ ARCHIVBILD ++ (ARCHIVBILD VOM 10.4.2024) - FOTO: APA/APA/dpa/gms/Christin Klose/Christin Klose






