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Andrücken und ab ins Säckchen: Würzen mit Wacholderbeeren

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++ ARCHIVBILD ++ Wacholderbeeren verfeinern besonders deftige Gerichte
©APA, dpa, GMS, Tobias Hase
Harzig, leicht süßlich und etwas pfeffrig, so lässt sich die Würze von Wacholderbeeren umschreiben. Ihre besondere Note geben sie klassischerweise Wildgerichten und Sauerkraut. Aber auch Soßen, Suppen oder Eingelegtes profitieren von den kleinen dunklen Kügelchen, heißt es vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).

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Damit ihre ätherischen Öle optimal an die Speisen abgegeben werden können, raten die Ernährungsexperten, die Beeren vor dem Kochen leicht anzudrücken. Dosiert werden sie eher sparsam, denn Wacholderbeeren haben ein intensives Aroma.

Am Ende sollen die Beeren natürlich nicht im Essen schwimmen. Daher gibt man sie zum Mitgaren am besten in ein Kräutersäckchen oder Tee-Ei. So lassen sie sich vor dem Servieren einfach entfernen.

Im Handel gibt es Wacholderbeeren, denen traditionell auch nachgesagt wird, Speisen bekömmlicher zu machen, meist als getrocknete, ganze Beeren. Um ihr Aroma zu behalten, müssen sie kühl, dunkel und trocken gelagert werden. Seltener kann man sie auch in gemahlener Form kaufen.

Die Beeren kann man nach dem ersten Frost auch selbst sammeln. Aber Achtung: Nur Beeren pflücken, wenn es sich sicher um den Gemeinen Wacholder handelt. Denn die meisten Wacholdergewächse, unter anderem der im Alpenraum vorkommende Sadebaum (Juniperus sabina), sind sehr giftig.

MÜNCHEN - DEUTSCHLAND: ++ ARCHIVBILD ++ (ARCHIVBILD VOM 1.10.2012) - FOTO: APA/APA/dpa/gms/Tobias Hase/Tobias Hase

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