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Die Expertin vom Europäischen Verbraucherzentrum betont zugleich: "Nicht alles, was günstig ist, ist auch ein gutes Angebot." So sollte man etwa auf die Stornierungsbedingungen achten – womöglich gibt es für ein wenig mehr Geld Angebote, bei denen man das Zimmer oder den Flug bis kurz vor Reisebeginn kostenfrei absagen kann, falls etwas dazwischenkommt.
Ein Spartipp sei, lieber unter der Woche als am Wochenende zu reisen und bewusst Nebensaisonziele anzusteuern. Jetzt im Jänner seien das in Europa zum Beispiel die Kanaren, Algarve oder Zypern. "Alles fantastische Ziele, mildes Wetter, wenig Touristen und deshalb eben auch niedrigere Preise." Wer gerne in Städte reist, kann beispielsweise Prag, Budapest oder Sevilla ins Auge fassen.
Weil die Nachfrage nach den Weihnachtsfeiertagen nachlässt, haben laut Wojtal viele Reiseanbieter im Jänner Sparangebote. "Wenn ich sowieso buchen wollte, ist das super." Aber man sollte sich davon nicht treiben lassen in seiner Reiseplanung.
Dennoch gilt: Flexibel sein, ist Trumpf für alle, die bei der Reisebuchung möglichst viel mit möglichst wenig Budget wollen - günstiger ist es in der Regel außerhalb der Ferienzeiten, wie eben jetzt im Jänner oder zum Beispiel auch im September zwischen den Sommer- und Herbstferien.
Ein guter Tipp:
Wer bereit ist, spätabends oder frühmorgens zu fliegen, kann ebenfalls profitieren. Flüge zu Randzeiten sind nicht so begehrt, weshalb die Tickets dafür oft weniger kosten. Mit Zug oder Fernbus statt dem Flugzeug zu reisen, schont den Geldbeutel natürlich meist noch mehr.
ILLUSTRATION - Wer sich für ein Nebensaisonziel entscheidet, kann bei der Reisebuchung Geld sparen. (zu dpa: «So kommen Sie günstiger an Ihren Urlaub») Foto: Jens Kalaene/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++






