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Bereits Ende April hatte man vorläufig Bilanz gezogen und noch von einem Plus an Nächtigungen zwischen November und März von 2,8 Prozent gesprochen. Nun habe man im März mit Minus 8,5 Prozent und April mit Minus 8,3 Prozent einen deutlichen Rückgang verzeichnet, was offenbar zu den letztendlichen Zahlen führte. Dem will Tourismuslandesrat Mario Gerber (ÖVP) nun ein besonderes Augenmerk schenken: "Der Kernwinter ist und bleibt ein Erfolgsmodell mit hoher Anziehungskraft. Im Spätwinter sehen wir allerdings eine Veränderung beim Reiseverhalten, wodurch der klassische Winterurlaub an Boden verliert." Die Branche würde mit einem "breiten Paket" gegensteuern, um Gäste auch zum Saisonfinale anzusprechen, hieß es. Dazu sollen Veranstaltungen wie Konzerte und Sportevents zählen.
Indes hätten sich einzelne Kennzahlen besonders positiv entwickelt, hob die Tirol Werbung hervor. So seien 690.000 Übernachtungen polnischer Gäste registriert worden, was einem Plus von 11,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Winter entspricht. Bei tschechischen Gästen waren es 610.000 Nächtigungen und ein Plus von 6,6 Prozent. Der US-amerikanische Markt steuerte 270.000 Übernachtungen und damit ein Plus von 20,2 Prozent bei.
ST.ANTON/ARLBERG - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/THEMENBILD/BARBARA GINDL






