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"Das erste Quartal 2026 ist für die Flughafen-Wien-Gruppe gut verlaufen", sagte Flughafen-Vorstand Günther Ofner laut Aussendung am Donnerstag. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 8,2 Prozent auf 87,9 Mio. Euro. Die Kriege im Nahen Osten und der Ukraine sorgten für Unsicherheiten und Ausfälle und der Wegfall von Niedrig-Preis-Angeboten am Standort Wien belaste das Passagieraufkommen, so Ofner. Positiv wirke hingegen das Sparprogramm der Gruppe. Der Umsatz soll im heurigen Jahr unverändert 1,05 Mrd. Euro erreichen. Bis 2030 will das Unternehmen 1,5 Mrd. Euro in Wien und Malta investieren.
Auch die Erwartungen für das Passagieraufkommen 2026 blieben unverändert: In der Flughafen-Wien-Gruppe werden 41,5 Millionen Reisende erwartet, am Standort Wien sollen es rund 30 Millionen Fluggäste werden. Das entspricht einem merklichen Rückgang zum Vorjahr. "Die Verkehrsentwicklung verläuft trotz der Krise im Nahen und Mittleren Osten wie erwartet", so Flughafen-Vorstand Julian Jäger laut Aussendung. "Während in Malta und Kosice die Fluggastzahlen weiter steigen, entwickelt sich das Passagieraufkommen in Wien seit April rückläufig. Darauf müssen wir uns auch die nächsten Monate einstellen", so Jäger weiter. In Wien sei die Reduktion des Flugangebotes in Folge der Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine deutlich spürbar.
Im Sommer werden rund 200 Destinationen vom Flughafen Wien aus angeflogen. Die Austrian Airlines bieten Verbindungen zu mehr als 120 Reisezielen, Ryanair fliegt 73 Destinationen in Europa an. Seit April fliegt die China Eastern Airlines erstmals von Wien direkt nach Xi'an in China, bald kommen die Fluglinien Royal Jordanian mit Amman, SalamAir mit Maskat im Oman und AnimaWings mit Cluj-Napoca in Rumänien dazu.






