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Swiss-Chef Jens Fehlinger begründete die neue Verbindung mit der steigenden Nachfrage von Geschäftsreisenden. Bangalore habe sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Hightech- und Innovationshub entwickelt, in dem sich auch zahlreiche europäische Unternehmen angesiedelt hätten. Die Stadt wird oft als "Silicon Valley Indiens" bezeichnet.
Eine besondere Verbindung zur Schweiz hat auch der Flughafen von Bangalore selbst: Der heutige Kempegowda International Airport wurde ursprünglich unter Beteiligung des Flughafens Zürich entwickelt und aufgebaut. Der Flughafen Zürich war ab 2001 am Bau des Airports beteiligt, der sich danach zu einem der am schnellsten wachsenden Flughäfen Indiens entwickelte. 2016 verkaufte der Flughafen Zürich die verbliebene Beteiligung von 5 Prozent.
Zudem baut die Swiss ihre Airbus-A350-Flotte weiter aus. Bis Ende des Jahres sollen insgesamt fünf Maschinen des Typs im Einsatz stehen. Nach Boston und Seoul wird der Airbus A350 im Winter neu auch nach Johannesburg eingesetzt. Bereits ab September fliegt das Langstreckenflugzeug regelmäßig nach Shanghai.
Ab Zürich umfasst das Angebot im Winterflugplan 60 Europa- und 24 Interkontinentalziele. Im Vorjahr waren es noch 63 Europa- sowie 23 Langstreckenziele gewesen. Ab Genf verbleiben neben New York nur noch 15 Kurzstreckenziele nach zuvor 20.
Bereits im Sommerflugplan 2026 hatte die Swiss ihr Angebot ab Genf deutlich reduziert. Als Grund für die Kürzungen in Genf nennt die Airline weiterhin Engpässe bei Ersatzteilen für die Airbus-A220-Flotte. Im Winter fallen nun die Strecken nach Berlin, Hamburg und Pristina weg. Der Winterflugplan gilt vom 25. Oktober 2026 bis zum 27. März 2027.





