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Zudem verknappt die Blockade der Straße von Hormuz die weltweite Versorgung mit Kerosin, sodass der europäische Flughafenverband ACI eine Versorgungskrise binnen drei Wochen erwartet. A4E schlägt daher vor, dass die EU die Kerosinvorräte europaweit überwachen und einen gemeinsamen Treibstoffeinkauf prüfen soll.
Der Verband, dem alle großen Airlines wie Lufthansa oder Ryanair angehören, fordert zudem finanzielle Entlastung wegen steigender Treibstoffkosten. Der CO2-Emissionshandel, der den Airlines Kosten für den Ausstoß von Treibhausgasen auferlegt, solle vorübergehend ausgesetzt werden. Luftverkehrssteuern müssten abgeschafft werden. Gesetzliche Vorschriften, staatliche Notreserven an Öl zum Beispiel für 90 Tage vorzuhalten, sollten auch für Kerosin gelten.
Die Europäische Kommission will am 22. April ein Maßnahmenpaket vorlegen, um die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Energiemärkte abzufedern. Bisher ist unklar, ob es auch das Thema Kerosinmangel beinhaltet.






