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Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán bezeichnete das Projekt "Terminal+" bei der feierlichen Grundsteinlegung als wichtigen Meilenstein. Der Ausbau sei entscheidend, um die wachsenden Ansprüche des Tourismus zu erfüllen, der eine zunehmend wichtige Bedeutung für die ungarische Wirtschaft habe. Die Investitionssumme für die im März startenden Bauarbeiten beläuft sich laut Orbán auf voraussichtlich eine Milliarde Euro.
Das ungarische Wirtschaftsministerium erwartet durch die Erweiterung neue Perspektiven für den Reise- und Frachtverkehr. Der Flughafen, der 2022 und 2024 als bester europäischer Airport in der Größenordnung von 15 bis 25 Millionen Passagieren ausgezeichnet wurde, soll damit auch seine Stellung als führendes Logistik-Drehkreuz in Mittel- und Osteuropa weiter stärken.
Für den Betrieb und die Entwicklung des Standorts setzt die ungarische Regierung auf die französische Vinci-Gruppe. Orbán bezeichnete den Konzern, dessen Chef Nicolas Notebaert ebenfalls an der Zeremonie teilnahm, als "guten Partner". Vinci Airports fungiert seit Juni 2024 als strategischer Betreiber und hält 20 Prozent der Anteile an der Betreibergesellschaft (Budapest Airport Zrt.). Die restlichen 80 Prozent befinden sich über die Corvinus-Holding im Besitz des ungarischen Staates.





