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Dabei verzeichneten Beherbergungsbetriebe wie Hotels und Pensionen 2025 real ein Umsatzminus von 2,0 Prozent. In der Gastronomie stand ein Rückgang von 2,2 Prozent. Selbst im Dezember mit vielen Feiern in der Weihnachtssaison gab es demnach preisbereinigt Umsatzeinbußen.
Während der starke Deutschland-Tourismus, der 2025 ein Rekordjahr erlebte, Hotels und Pensionen zumindest stützt, steht insbesondere die Gastronomie seit Jahren unter Druck. Ihr setzen steigende Kosten für Energie und Lebensmittel sowie die Konsumzurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher zu.
Weil allgemein die Preise in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind, ist Essengehen für viele Menschen zum Luxus geworden. Die deutsche Bundesregierung griff der Gastronomie unter die Arme: Seit Jahresbeginn gilt der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent auf Speisen, statt zuvor 19 Prozent.
Allerdings spüren Kundinnen und Kunden in vielen Restaurants und Cafés nichts davon, viele Betriebe behalten die Steuerersparnis ein. Das legen auch neue Zahlen des Statistischen Bundesamts nahe: Im Jänner war der Besuch in Gaststätten demnach sogar um 3,6 Prozent teurer als ein Jahr zuvor - trotz Steuersenkung. Aus der Gastronomie war zuletzt zu hören, die Steuersenkung verschaffe den Betrieben Luft angesichts steigender Energie-, Waren- und Lohnnebenkosten.





