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Höhere Ticketpreise hätten laut der Airline einen leichten Rückgang der Passagierzahlen auf 53,2 Millionen ausgeglichen. Konzernchef Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktum verwies auf die Barreserven von 15 Mrd. Dollar. "Wir hoffen auf eine baldige klare Beilegung der Feindseligkeiten und eine Rückkehr zur Marktstabilität", sagte er.
Die Barmittel erlaubten der Airline, Pläne zur Stärkung ihres Geschäfts voranzutreiben, ohne Kosten senken zu müssen. Gegen die Kerosinpreisausschläge sei Emirates bis zum Geschäftsjahr 2028/29 abgesichert und habe keine Versorgungsprobleme.
Der Ende Februar ausgebrochene Krieg der USA und Israels gegen den Iran hat den Luftverkehr in der Region massiv beeinträchtigt. Vorübergehende Luftraumsperrungen im Nahen Osten nach militärischen Angriffen des Iran auf die Nachbarregion führten zu Tausenden Flugausfällen. Der massive Anstieg der Kerosinpreise treibt die Kosten der Branche in die Höhe.
Emirates und andere Golf-Airlines wie Qatar Airways und Etihad bauen ihre Kapazitäten derzeit schrittweise wieder auf, liegen aber noch unter dem Vorkriegsniveau. Emirates hat nach eigenen Angaben inzwischen 96 Prozent seines weltweiten Streckennetzes sowie 75 Prozent der Angebotskapazität wiederhergestellt. Seit März wurden 4,7 Millionen Passagiere befördert. Erneute Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate in dieser Woche sorgen jedoch für Unsicherheit über eine fragile Waffenruhe, die im April in Kraft getreten war.






