Genialer Hack von

Warum sich Tesla-Fahrer
Orangen ins Lenkrad klemmen

Elektronische Assistenzsysteme sind nützlich, haben aber auch ihre Tücken.

Genialer Hack - Warum sich Tesla-Fahrer
Orangen ins Lenkrad klemmen © Bild: JRTJunk / Youtube

Autonom können inzwischen viele Autos wie Tesla Model S, Mercedes S-Klasse oder Nissan fahren. Meist wird die Freischaltung dieser Funktionen aus Sicherheitsgründen zurückhalten. Manche Hersteller – wie etwa Tesla - wollen durch eine möglichst frühe Präsenz beeindrucken.

Doch auch bei Tesla gilt: Aus Sicherheitsgründen muss der Fahrer nach einigen Minuten, kurz ans Lenkrad fassen, damit klar ist, dass er nicht schläft oder andere Dinge tut, die ihn vom Verkehr ablenken könnten.

Allerdings kann man diese Sicherheitsvorkehrung relativ leicht umgehen, wie ein aktuelles YouTube-Video beweist. Im Clip sieht man einen Tesla-Fahrer der sich ganz einfach eine Orange ins Lenkrad geklemmt, die das Auto glauben lässt, dass stets die rechte Hand des Autofahrers für den Notfall parat steht. Um den eingebaute Warnung des Tesla Autopiloten zu irritieren, braucht es also nur einen permanenten leichten Druck und etwas Gewicht am Lenkrad.

Autopilot: Freund oder Feind?

Während viele Internet-User das Video loben, schätzen andere diesen „Gag“ als sehr gefährlich ein. Nicht nur Experten, auch die User in einschlägigen Auto-Foren kritisieren immer wieder den unausgereiften Vorstoß in Bezug auf autonomes Fahren.

Ein User schreibt: „Aus meiner Sicht hätte Tesla den ‚Autopiloten‘ sehr viel restriktiver umsetzen müssen. Gerade weil es kein autonomes Fahren umsetzt, kann es doch nicht sein, dass ein Fahrer sechs Minuten lang die Hände vom Lenker lassen kann, ohne das es das Fahrzeug bemängelt (vor allem bei 100 km/h).“

Es ist noch eine weite Reise

Vor dem Hintergrund einer noch weit verbreiteten Skepsis verdeutlichen Videos, wie jenes mit der Orange dass es noch ein weiter Weg ist, bis die vielen offenen Fragen zu autonomen Autos geklärt sind — nicht nur juristisch, sondern auch technisch.

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