Österreich: Überblick zu den Corona-Maßnahmen [Liste]

In Österreich werden ab 5. März die meisten Corona-Maßnahmen fallen gelassen. Erste Lockerungsschritte gibt es bereits ab 19. Februar. Hier ein Überblick.

von 2G © Bild: APA/DPA/Stratenschulte

Information: Für Fragen zum Coronavirus hat die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) eine rund um die Uhr erreichbare Hotline eingerichtet: 0800 555 621

Wer Symptome aufweist oder befürchtet, erkrankt zu sein, soll zu Hause bleiben. Der Kontakt zu anderen Personen soll minimiert und das Gesundheitstelefon 1450 angerufen sowie die dort erhaltenen Anweisungen genau befolgt werden.

Coronavirus: Die wichtigsten Anlaufstellen und Telefonnummern

UMSTELLUNG VON 2G auf 3G ab 19.2.

  • 3G in Seilbahnen, bei Busreisen und auf Ausflugsschiffen
  • 3G in Sportstätten (statt 2G)
  • 3G bei Veranstaltungen (statt 2G)
  • 3G als generelle Regel bei der Einreise (ausgenommen Virusvarianten-Gebiete) wird im Laufe der Woche vom 21. Februar eingeführt
  • 3G bei Fach- und Publikumsmessen

HANDEL

Im Handel gilt derzeit nur noch eine FFP2-Maskenpflicht. Auch Tests sind nicht notwendig, um einkaufen zu gehen. Ab dem 5. März gilt die FFP2-Maskenpflicht nur noch in Kundenbereichen des lebensnotwendigen Handels (Apotheken, Lebensmitteleinzelhandel, Banken, Postgeschäftsstellen, etc.), in allen anderen Geschäften gilt nur noch die FFP2-Empfehlung.

MUSEEN

Die 2G-Regel ist bereits am 12. Februar weggefallen. Es gilt nur noch FFP2-Maskenpflicht. Ab 5. März fällt auch diese weg.

KÖRPERNAHE DIENSTLEISTUNGEN

Am 12. Februar ist hier die 2G-Regel weggefallen. Das heißt, für den Friseurbesuch braucht man nicht mehr unbedingt einen Impf- oder Genesungsnachweis, sondern es reicht auch ein negatives Testergebnis (3G-Regel). Es muss allerdings eine FFP2-Maske getragen werden. Ab 5. März entfällt sowohl die Test- als auch die Maskenpflicht.

GASTRONOMIE UND TOURISMUS

In der Gastronomie und im Tourismus wird mit 19. Februar 2G durch 3G ersetzt. Das heißt, man wird zum Lokal- oder Hotel-Besuch einen PCR-Test benötigen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ist kein PCR-Test verfügbar, kann man auch einen Antigen-Test vorlegen, der maximal 24 Stunden gültig ist. Mit 5. März entfällt auch die Testpflicht. Auch die Nachtgastronomie darf ab 5. März wieder öffnen.

VERANSTALTUNGEN

Ab 5. März wird das Konsumationsverbot bei Veranstaltungen aufgehoben.

SPERRSTUNDE

Die Sperrstunde bleibt bei Mitternacht. Am 5. März soll dies wegfallen.

FFP2-PFLICHT

Die FFP2-Maske ist ab 5. März nur noch in höchst vulnerablen Settings (Alten- und Pflegeheime/Krankenhäuser), in öffentlichen Verkehrsmitteln samt deren Haltestellen und in Kundenbereichen des lebensnotwendigen Handels (Apotheken, Lebensmitteleinzelhandel, Banken, Postgeschäftsstellen, etc.) Pflicht. In allen anderen Settings gilt für geschlossene Räume eine FFP2-Empfehlung.

EINREISE

3G als generelle Regel bei der Einreise aus sämtlichen Staaten (ausgenommen Virusvarianten-Gebiete) gilt ab 5. März

GRÜNER PASS

Die Gültigkeit des Grünen Passes wurde ab 1. Februar von neun auf sechs Monate verkürzt. Dies gilt für jene, die den zweiten Stich erhalten haben. Für jene, die bereits den dritten Stich abgeholt haben, bleibt die Gültigkeit bis auf Weiteres bei neun Monaten.

QUARANTÄNE

Es gibt keine Unterscheidung zwischen Kontaktpersonen der Kategorie 1 und 2 mehr, sondern nur noch den Begriff "Kontaktperson". Dreifach Immunisierte gelten auch bei Kontakt mit einem Infizierten nicht mehr als Kontaktpersonen. Auch wenn alle Beteiligten eine FFP2-Maske getragen haben, wird man nicht mehr als Kontaktperson eingestuft. Das gilt auch für Kinder, die sich noch nicht boostern können (bei 5- bis 11-Jährigen).

Wer als Kontaktpersonen gilt, der kann sich am fünften Tag mittels PCR-Test freitesten. Bei positiv getesteten Personen gilt die Absonderungsdauer künftig einheitlich für zehn Tage, ein Freitesten ist nach fünf Tagen möglich. Hier wird ebenfalls nicht mehr nach Virusvarianten unterschieden.

QUARANTÄNEREGELN in der KRITISCHEN INFRASTRUKTUR

Kontaktpersonen in der kritischen Infrastruktur können mit täglich gültigem Test und FFP2-Maske auch weiterhin arbeiten gehen. Zu diesen Personenkreis gezählt wird insbesondere Gesundheitspersonal, Einsatzorganisationen, Personal in kritischer Infrastruktur (Energieversorgung etc.) und Personal zur Aufrechterhaltung der Grundbedürfnisse des öffentlichen Lebens. Eine Einstufung als versorgungskritisches Personal erfolgt im Einzelfall durch die zuständige Gesundheitsbehörde - auch der Bildungsbereich wird laut Kanzler Karl Nehammer dazugezählt.

QUARANTÄNEREGELN in SCHULEN

Für den Klassen- bzw. Gruppenverband in Bildungseinrichtungen gelten die Regelungen wie schon bisher. Bis zum Ende der vierten Schulstufe werden Kontaktpersonen grundsätzlich nicht als Hochrisikokontakte eingestuft. Erst wenn es innerhalb von fünf Tagen zu mehreren positiven Fällen in derselben Klasse bzw. Gruppe kommt, werden die abgrenzbaren Bereiche der Klasse bzw. Gruppe ins Distance Learning geschickt.

Ab der fünften Schulstufen werden weiterhin nur enge Kontakte und direkte Sitznachnachbarn als Hochrisikokontakte eingestuft. Hier gilt ebenso, dass keine Einstufung als Kontaktperson erfolgt, wenn konsequent und durchgehend Maske getragen wurde.

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