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Wohnbautätigkeit im Neubau geht erneut zurück

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Bewilligungen für Neubauwohnungen 2025 auf historischem Tiefstand
©APA, Roland Schlager, Themenbild
Hohe Zinsen und Baukosten, strenge Kreditregeln und eine generelle Unsicherheit am Markt haben den Wohnungsneubau in Österreich erneut einbrechen lassen. Die Zahl zum Bau zugelassener Wohnungen in neuen Gebäuden ist 2025 um 7,1 Prozent auf 31.979 zurückgegangen und fiel damit auf den tiefsten Stand seit Beginn der Erhebung 2010, teilte die Statistik Austria am Freitag mit. In Summe wurde im Vorjahr der Bau von 47.636 Wohnungen bewilligt, um 3,7 Prozent weniger als 2024.

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"Nach einem starken Einbruch im Jahr 2023 und moderaten Rückgängen in den darauffolgenden Jahren hat die Zahl der Baubewilligungen für Wohnungen in neuen Gebäuden 2025 einen neuen Tiefpunkt erreicht", sagte Statistik-Austria-Chefin Manuela Lenk laut einer Aussendung. Zwischen 2015 und 2025 ist die Wohnbautätigkeit im Neubau um 40 Prozent von 53.043 auf 31.979 eingebrochen.

Von den insgesamt 47.636 zum Bau bewilligten Wohnungen entfielen im vergangenen Jahr zwei Drittel auf Bewilligungen in neuen Gebäuden und ein Drittel kam durch An-, Auf- und Umbautätigkeiten hinzu. Der größte Teil der Bewilligungen betraf neue Wohngebäude mit drei oder mehr Wohnungen. Insgesamt gab es 2025 weniger bewilligte Wohnungen in Mehrparteienhäusern und ein Plus bei Ein- und Zweifamilienhäusern.

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