ABO

Übernahme von 23 Unimarkt-Filialen durch Spar genehmigt

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
Aus Unimarkt wird an 23 Standorten Spar
©MARKUS HAUSER, APA, THEMENBILD, TEAM FOTOKERSCHI
Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat die Übernahme von 23 ehemaligen Unimarkt-Filialen durch Spar genehmigt. Bei 17 wurden Auflagen erteilt, bei 6 nicht. Das teilte die BWB am Donnerstag mit. Spar verpflichtet sich demnach u.a., dass 17 konkret genannte Standorte langfristig - 10 bzw. 20 Jahre - von selbstständigen Spar-Kaufleuten betrieben werden.

von

Diese 17 Kaufleute-Filialen können weitgehend eigenständig über Preise und Sortimentsauswahl entscheiden, was den Wettbewerb stärke, so die BWB. An 7 der 17 Auflagenstandorte verpflichtet sich Spar zudem, in den kommenden 20 Jahren keine weiteren Lebensmitteleinzelhandelsstandorte zu erwerben, die innerhalb eines Radius von fünf Autofahrminuten liegen, sofern diese unter den gesetzlichen Anmeldeschwellen liegen. Das betrifft die Standorte Adnet, Gallneukirchen, Graz/Waltendorf, Hellmonsödt, Kuchl, Sebersdorf und Steyr/Christkindl.

"Die Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel ist sehr hoch, gleichzeitig geht es hier um die Nahversorgung in den betroffenen Gemeinden und das Fortbestehen der regionalen Lieferanten", betonte BWB-Generaldirektorin Natalie Harsdorf in einer Aussendung. Die lange Dauer der Auflagen wirke sich positiv auf den Wettbewerb aus, "da sie unter anderem die Situation von unabhängigen Kaufleuten sichert".

Der Lebensmittelhändler Unimarkt mit Sitz in Traun hatte im September 2025 angekündigt, sich vom Markt zurückzuziehen. Einige Filialen wurden bereits geschlossen. Die Rewe-Gruppe möchte 21 der gut 90 Unimarkt-Filialen übernehmen, 13 davon in Oberösterreich, sechs in der Steiermark und zwei in Niederösterreich. Die Entscheidung der BWB dazu dürfte am Freitag bekanntgegeben werden.

Über die Autoren

Logo
Monatsabo ab € 21,75
2048ALMAITVEUNZZNSWI314112341311241241412414124141241TIER