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NEOS-Staatssekretär Josef Schellhorn hatte sich unter anderem dafür ausgesprochen, die Öffnungszeiten für eigentümergeführte Geschäfte, in denen der Unternehmer selbst arbeitet, auszuweiten. Dies würde deutlich weitreichenderen Sonntagsöffnungen im Handel Tür und Tor öffnen und entgegen dem Regierungsprogramm auch persönliche Anwesenheiten von Personal im Geschäft vorsehen, so die Regierungskoordinatorin. Eine weitreichende Sonntagsöffnung sei im Regierungsprogramm nicht vereinbart und komme für die SPÖ nicht in Frage, stellte Schmidt klar.
In Geschäften ohne Angestellte kann sich auch ÖVP-Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer längere Ladenöffnungszeiten vorstellen. Es gehe um "alle Betriebe und Verkaufsmöglichkeiten, in denen es keine angestellten Mitarbeiter gibt. Diese sollen von der geltenden Ladenöffnungszeitregelung ausgenommen werden", sagte er kürzlich.
Zuletzt forderte auch der Chef des Handelskonzerns Rewe (Adeg, Billa, BillaPlus, Bipa, Penny) in Österreich, Marcel Haraszti, die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten in Österreich von 72 auf 78 Wochenstunden. Zudem sprach er sich dafür aus, die im Regierungsprogramm verankerte Gleichstellung von Selbstbedienungs- und hybriden Märkten mit Automatenshops umzusetzen. Bei Spar zeigte man sich zufrieden mit 72 Stunden und den geltenden Sonderregelungen.
