Das Alsterhaus am Jungfernstieg 16-20.
Das Einkaufszentrum wird von der KaDeWe GmbH betrieben. Die Gläubiger müssen dem Deal noch zustimmen.
Das Luxuskaufhaus Alsterhaus in der norddeutschen Metropole Hamburg wechselt voraussichtlich den Besitz. Das Family-Office der Schoeller Group werde mit einer großen deutschen Pensionskassa die Immobilie aus der Signa-Insolvenz übernehmen, teilte die Schoeller Group mit.
Das Alsterhaus gehörte der Signa-Gruppe von René Benko. Steigende Zinsen und Baukosten sowie risikoreiche Zukäufe wie die der deutschen Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof ließen die Signa pleitegehen.
Transaktion steht unter regulatorischen Vorbehalt
Als Insolvenzverwalter ist Torsten Martini für diese Immobilie der früheren Signa-Gruppe zuständig. Martini äußerte sich auf Anfrage nicht zu der Mitteilung der Schoeller Group. Er ist zur Verschwiegenheit verpflichtet, so ein Sprecher. Noch stehe die Transaktion auch unter einem regulatorischen Vorbehalt. Die Gläubiger müssten dieser zustimmen, so der Sprecher.
Die Schoeller Gruppe ist ein Unternehmensverbund mit Sitz in München und Zürich, der unter anderem auf Mehrwegverpackungen spezialisiert ist. Family-Offices sind Gesellschaften, die Privatvermögen verwalten.
Mieterin betreibt auch Oberpollinger in München
Mieterin der Immobilie ist die KaDeWe GmbH, die auch das KaDeWe in Berlin und das Oberpollinger in München betreibt. Auch das gescheiterte Kaufhaus Lamarr auf der Mariahilfer Straße in Wien hätte dazukommen sollen; aber auch diese Immobilie ist bereits aus der Pleite herausgekauft und deren Rohbau abgerissen. Der Chef der KaDeWe GmbH, Timo Weber, sagte auf Anfrage, es bestehe ein langfristiger Mietvertrag. Die Betreibergesellschaft gehört zur thailändischen Central Group.
Der Kaufpreis des Alsterhauses geht aus der Mitteilung der Schoeller Group nicht hervor. Auch steht in der Mitteilung nicht namentlich, welche deutsche Pensionskassa an der Transaktion beteiligt ist.







