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Der Iran-Krieg und die damit verbundenen Anstiege von Diesel- und Düngemittelpreisen würden die österreichischen Landwirte massiv unter Druck setzen. "Mit dem Vorziehen der Auszahlung um ein Jahr wirken wir den aktuell hohen Preisen entgegen und stärken die Liquidität unserer Betriebe", wurden Agrarminister Norbert Totschnig und Bundeskanzler Christian Stocker (beide ÖVP) zitiert. Im Doppelbudget sind dafür 100 Millionen Euro vorgesehen.
Zustimmung kam vom ÖVP-Bauernbund, von ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti und von der Landwirtschaftskammer Österreich. Bauernbund-Präsident Georg Strasser sprach in einer Aussendung von "einer wichtigen Entlastung in einer wirtschaftlich angespannten Phase für die heimische Landwirtschaft". Die Agrardiesel-Verlängerung leiste für Marchetti "einen entscheidenden Beitrag für leistbare Lebensmittel". Für Landwirtschaftskammer-Österreich-Präsident Josef Moosbrugger herrscht "aktuell eine wirtschaftlich extrem schwierige Situation für die Betriebe", daher begrüße er die "dringend notwendige" Auszahlung schon 2026.
Die Naturschutzorganisation WWF übte hingegen Kritik an der Vorziehung bzw. an der Verlängerung der Agrardiesel-Vergütung. "Öffentliche Gelder sollten dazu beitragen, Betriebe unabhängiger von fossilen Energien zu machen, nicht bestehende Abhängigkeiten verlängern", so WWF-Klimaexperte Reinhard Uhrig. FPÖ-Budgetsprecher Arnold Schiefer sah "nichts anderes als einen schäbigen Taschenspielertrick auf dem Rücken unserer heimischen Bauern". Die Regierung verspreche den Landwirten eine Entlastung von 100 Millionen Euro und gleichzeitig plane man aber "ihnen genau dieselbe Summe über massive Erhöhungen bei den Sozialversicherungsbeiträgen wieder aus der Tasche zu ziehen".





