von
Der Dienstleistungsbereich trug laut den vorläufigen Berechnungen der Statistik Austria mit einem Plus von 1 Prozent wesentlich zur Konjunkturerholung bei, wobei hier vor allem in der öffentlichen Verwaltung sowie dem Bildungs- und Gesundheitswesen mit einem Plus von 2,8 Prozent ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen war. Die Wirtschaftsbereiche Handel, Verkehr und Beherbergungswesen kamen zusammen nur auf ein Plus von 0,1 Prozent. Unternehmerische Dienstleistungen wirkten sich mit einem Rückgang um 1,2 Prozent negativ auf die Wirtschaftsleistung aus.
Im produzierenden Bereich stach mit einem Wachstum von 1,2 Prozent die Herstellung von Waren hervor. Aber auch die Investitionstätigkeit und die Konsumausgaben legten deutlich zu. Der Rückgang im Bauwesen (-2,9 Prozent) bremste jedoch die Entwicklung. Insgesamt gab es im produzierenden Bereich einen Rückgang um 1,2 Prozent.
Konsumausgaben trugen im Vorjahr wesentlich zum leichten Konjunkturaufschwung bei. Hier verzeichnete die Statistik Austria laut ihren vorläufigen Zahlen ein reales Wachstum von 1 Prozent, wobei der private Konsum um 0,5 Prozent stieg. Aber auch bei der Investitionstätigkeit zeigte sich mit einem Plus von 1,4 Prozent eine positive Tendenz.
Österreichs Außenhandel wirkte sich angesichts des deutlichen Anstiegs der Importe im Vorjahr eher dämpfend aus: Während die Exporte real um 0,3 Prozent zulegten, stiegen die Importe um 1,7 Prozent.
Im Gesamtjahr stiegen die Gehälter der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer um 3,8 Prozent. Allerdings stiegen auch die geleisteten Arbeitsstunden um 0,5 Prozent. Während die Anzahl der Beschäftigten stagnierte, gab es bei den Selbstständigen gegenüber dem Jahr zuvor ein Plus von 0,4 Prozent.
Auch wenn die Wirtschaftsleistung in den letzten drei Monaten 2025 gegenüber dem Vorquartal stagnierte, stachen dennoch einzelne Bereiche hervor: So legten Beherbergung und Gastronomie im vierten Quartal um 3,3 Prozent zu. Aber auch die Land- und Forstwirtschaft konnte sich über ein Plus von 2,6 Prozent freuen. Dämpfend wirkten sich im vierten Quartal vor allem die rückläufigen Bruttoanlageinvestitionen (-2,1 Prozent), sowie die Herstellung von Waren (-0,8 Prozent) aus.
