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Europäische Start-ups erhielten 2025 rund 62 Mrd. Euro Risikokapital. Das ist etwas mehr als im Vorjahr, aber weiterhin deutlich unter den Rekordjahren 2021 und 2022. Europaweit gab es bei den Finanzierungsrunden laut EY einen Rückgang von 16 Prozent auf rund 7.738. Viel Risikokapital floss im Vorjahr in Künstliche Intelligenz (KI), "Defence Tech" und "Climate Tech". Am meisten wurde in Großbritannien mit umgerechnet 19 Mrd. Euro investiert, gefolgt von Deutschland (8,4 Mrd. Euro) und Frankreich (7,4 Mrd. Euro). Die EY-Analyse bezieht sich auf Start-ups, die nicht älter als 10 Jahre sind.
Seit dem Ende der Nullzinspolitik im Jahr 2022 ist es für Firmengründer und Jungfirmen deutlich schwieriger geworden, Risikokapital einzusammeln. Start-ups sind auf Investoren wie Wagniskapitalfonds, Konzerne oder vermögende Privatpersonen angewiesen, da sie anfangs keine Gewinne schreiben. Österreich ist in den ersten beiden Monaten 2026 bei Start-up-Finanzierungsvolumen im europäischen Vergleich wieder auf Platz 12 nach vorne gerückt. Hierzulande wurden im Jänner und Februar bereits rund 200 Mio. Euro Risikokapital eingeworben.
++ THEMENBILD ++ Illustration zum Thema Kredit / Schulden / Finanzierung am Montag, 27. April 2020.






