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Die Liegenschaft ist den Angaben zufolge bis Ende 2118 an die staatliche Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) im Rahmen eines Baurechtsvertrages verpachtet. Der Baurechtszins sei durch Bindung an den Verbraucherpreisindex vollständig wertgesichert. Während der Baurechtslaufzeit träfen den Liegenschaftseigentümer keinerlei Instandhaltungs- oder Instandsetzungsverpflichtungen. Nach Ende der Baurechtslaufzeit gehe das Gebäude entschädigungslos in das Eigentum des Grundstückseigentümers über.
Scharfe Kritik am Baurechtsvertrag der staatlichen BIG mit dem inzwischen insolventen Bauträger Signa des mittlerweile in U-Haft befindlichen Investors René Benko hatte der Rechnungshof nach einer Prüfung im Frühjahr geübt. Dabei ging es unter anderem um fehlenden Wettbewerb, teure Adaptierungen und Compliance-Mängel.
Markus Mendel, Geschäftsführer der EHL Investment Consulting, rechnet indes mit einer regen Nachfrage nach dem Wiener Architekturdenkmal: "In Anbetracht dieser außergewöhnlichen Opportunität erwarten wir starkes Interesse sowohl von nationalen als auch von internationalen privaten sowie auch institutionellen Investoren, die den wertgesicherten Cashflow als Absicherung von indexierten Ausgabenströmen, wie dies beispielsweise bei Pensionskassen üblich ist, nachfragen."
