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2024 und 2025 wurden die Erneuerbaren nur um 1,85 TWh ausgebaut, obwohl im Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) 2,6 TWh vorgesehen waren. Auf Basis des AIT-Modells hätten sich die Stromverbraucher 110 Mio. Euro erspart, hätte Österreich sein Ziel erfüllt. Die Berechnungen zeigen, dass Windräder die Preise fast doppelt so stark dämpfen wie Photovoltaik-Anlagen.
Der Ausbau von Strom aus erneuerbaren Energiequellen mache Österreich und Europa weniger anfällig gegenüber Preisschocks bei Erdgas, weil durch den Ökostrom-Ausbau weniger Strom in Gaskraftwerken erzeugt werden muss, sagte Esterl.
Der Präsident des Interessenverbands Oesterreichs Energie, Verbund-Chef Michael Strugl, drängte darauf, den Ausbau zu forcieren, denn Nicht-Handeln koste Geld, sagte er mit Blick auf die Studie. "Es ist nicht wirklich nobelpreisverdächtig, wenn wir sagen, wenn ein Gut knapp ist und der Preis steigt, wäre es gut, das Angebot zu erhöhen, um den Preis zu dämpfen", so der Vorstandschef von Österreichs größtem Stromkonzern und frühere ÖVP-Landespolitiker.
Strugl kritisierte dabei die Regierung. Wenn Strom günstiger werden soll, "kann ich es nicht hoch besteuern". Es sei auch "nicht die beste Idee", ein Budget auf Kosten der Stromkunden zu sanieren. Die Belastungen der Strombranche würden sich auf über 500 Mio. Euro jährlich summieren. "Dieses Geld wird für Investitionen fehlen", sagte Strugl. Konkret seien Projekte gestrichen worden, die nach 2028 geplant gewesen wären.
Strugl drängt auf einen raschen Beschluss des ausständigen Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzes (EABG). Es sei ein "Treppenwitz", dass das Parlament gerade bei einem Gesetz mit dem Namen "Beschleunigung" am längsten brauche.






