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Wenn der Konflikt jedoch länger als 40 Tage andauere und die Produktionskosten hoch blieben, könnten Landwirte weniger anpflanzen oder auf weniger düngerintensive Kulturen umsteigen. "Diese Entscheidungen werden sich auf die künftigen Erträge auswirken und unser Nahrungsmittelangebot sowie die Rohstoffpreise für den Rest dieses und das gesamte nächste Jahr prägen", sagte Torero.
Der FAO-Preisindex, der die weltweiten Preise für gehandelte Nahrungsmittel abbildet, stieg im Vergleich zum revidierten Februar-Wert um 2,4 Prozent. Damit liegt er ein Prozent über dem Vorjahresniveau, aber noch knapp 20 Prozent unter seinem Höchststand vom März 2022 nach Beginn des Krieges in der Ukraine. Besonders stark verteuerten sich Zucker mit einem Plus von 7,2 Prozent auf den höchsten Stand seit Oktober 2025 sowie Pflanzenöle, die um 5,1 Prozent zulegten. Hier spiegelten sich die gestiegenen Rohölpreise und die Erwartung einer stärkeren Nachfrage nach Biokraftstoffen wider.





