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Grüne für Bürokratieabbau für die Wirtschaft

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Grüne-Wirtschaftssprecherin Elisabeth Götze präsentiert 3 Punkte-Plan
©APA, EVA MANHART
Die Grünen fordern für die heimische Wirtschaft einen Bürokratieabbau: Der 3-Punkte-Plan "Einfach Wirtschaften" sieht die Modernisierung der Gewerbeordnung vor, Kommunikation mit öffentlichen Stellen soll vereinfacht und die Verwaltung serviceorientierter werden, teilte die Partei am Sonntag per Aussendung mit. "Unser Ziel ist klar: weniger Bürokratie, mehr Zeit fürs Wesentliche und eine Wirtschaft, die rund läuft", sagte Elisabeth Götze, Wirtschaftssprecherin der Grünen.

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Geht es nach den Vorschlägen der Grünen, soll die Gewerbeordnung vereinfacht werden. Wer etwa neben einem Handelsgewerbe eine Änderungsschneiderei eröffnen möchte, muss das freie Gewerbe der Änderungsschneiderei nicht mehr separat anmelden. Aber auch Einzelregelungen für Berufe wie Buchbinder, Damen- und Herrenkleidermacher oder Wäschewarenerzeugung sollten abgeschafft werden.

Die nächste Forderung sieht eine zentrale Anlaufstelle für alle Meldungen, Anfragen und Anträge vor. So müssten Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber nicht dieselben Daten an das Finanzamt, die Sozialversicherungsträger und die Arbeiterkammer schicken.

"Die Verwaltung soll proaktiver, kundenfreundlicher und lösungsorientierter werden", lautet die dritte Forderung der Grünen. So könnten - so der Vorschlag - beim Steuerausgleich Ansprüche auf Freibeträge automatisch berücksichtigt werden.

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