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Als wesentlicher Preistreiber gelten Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormuz und auch das verstärkte Auffüllen der Gasspeicher vor dem Winter. Zuletzt hatte die britische Marine gemeldete, dass zwei Tanker im Persischen Golf getroffen wurden. In den vergangenen Tagen wurden mehrfach Handelsschiffe angegriffen und damit der Transport von wichtigen Energierohstoffen aus den Fördergebieten aus dem Persischen Golf durch die Straße von Hormus erschwert.
Seit Beginn des Monats geht es mit dem Gaspreis tendenziell nach oben. In dieser Zeit hat sich der Rohstoff um etwa ein Viertel verteuert. Seit Beginn des Jahres hat sich der Preis für europäisches Erdgas in etwa verdreifacht. Zuletzt war er zu Beginn des Ukraine-Kriegs stark gestiegen, wobei die Notierungen damals noch viel höher bis auf über 300 Euro je MWh gesprungen waren.
Hinzu kommt, dass Deutschland und anderen EU-Länder bemüht sind, die Gasreserven vor dem Winter zu erhöhen. In Deutschland wurde das staatliche Unternehmen SEFE Securing Energy for Europe im September angewiesen, zusätzliches Gas für die Speicherbestände zu beschaffen. Dies hat die Nachfrage und damit Preise zusätzlich steigen lassen. Die deutschen Gasspeicher sind aktuell zu 61 Prozent gefüllt, in Österreich zu 69 Prozent.
