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So gibt es etwa in der Tourismushochburg Tirol laut dem Bericht keinen einzigen Ausbildungsbetrieb für die fleischlosen Kochanwärterinnen und -anwärter, während rund 340 junge Menschen "normal" Koch oder Köchin lernen. Freilich ist die althergebrachte Kochlehre keine Ausbildung, in der man nicht Vegetarisches oder Veganes auch zubereiten würde. Wirtschaftskammer-Spartenobmann Alois Rainer sieht auch regionale Unterschiede und mehr Nachfrage "je größer die Stadt".
Insgesamt gibt es laut AMS österreichweit 2.723 Kochlehrlinge in allen Lehrjahren. Auf die drei Ausbildungsjahre - die auch die vegan/vegetarische Ausbildung vorsieht -, kann man die Zahl in etwa Dritteln. Der Frauenanteil beträgt 32 Prozent.
Die neue Lehre solle ein Angebot an Interessierte sein so Rainer laut ORF Tirol. Die Lehre sei auch als Versuchsmodell gedacht, ob sie sich dauerhaft etabliert, werde sich zeigen. "Der Beruf ist insgesamt für junge Menschen weniger attraktiv geworden", gibt der Zillertaler Koch Peter Fankhauser zu bedenken. Das Problem liege nicht in der Spezialisierung. "Die Nachfrage nach vegetarischer Küche wächst und damit langfristig auch die Bedeutung der neuen Lehre", so der Haubenkoch.
12.03.2026, Niedersachsen, Göttingen: Eine Teilnehmerin spricht beim Landesentscheid der Auszubildenden im Gastgewerbe mit Prüfer Jacqueline Amirfallah. Dabei messen sich angehende Köche, Hotelfachleute und Restaurantfachleute in ihren jeweiligen Berufsfeldern. Foto: Swen Pförtner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++






