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Für den Beschluss des EABG im Nationalrat braucht es eine Zweidrittelmehrheit, also die Zustimmung einer der beiden Oppositionsparteien. "Wir stehen für Verhandlungen bereit, aber da muss man noch ordentlich nachbessern", sagte die Grünen-Chefin. Es brauche verbindliche Ziele auch über das Jahr 2030 hinaus. Außerdem forderte Gewessler eine PV-Anlagen-Pflicht bei Flächenversiegelung, etwa für Parkplätze. Bei den vorgesehenen Sanktionen für Länder, die die Ziele verfehlen, gehe es maximal um ein paar hunderttausend Euro, das werde kein Bundesland, das kein Windrad bauen will, bewegen, kritisierte sie.
Ihre Zustimmung zur diese Woche beschlossenen Spritpreisbremse verteidigte die Grünen-Chefin indes erneut. "Wir haben nicht aus Überzeugung zugestimmt", sondern weil die Grünen der Regierung nicht als Ausrede dienen wollen, warum sie es nicht schaffe, bei den Preisen einzugreifen, sagte Gewessler. Eingriffe bei den Gewinnmargen der Ölkonzerne hält sie zwar für richtig, zweifelt aber an der Wirksamkeit der Maßnahme. Ein sinnstiftendes Ergebnis sei in den erst 24 Stunden vor der Abstimmung begonnenen Verhandlungen nicht möglich gewesen.
Von der FPÖ mussten sich die Grünen deshalb am Samstag anhören, dass sie sich "immer mehr zu einem willfährigen Steigbügelhalter" der Regierung entwickeln. "Zuerst gemeinsam mit den Regierungsparteien mitzustimmen, um sich als Musterschüler zu präsentieren, und nur wenige Tage später die Wirksamkeit der Spritpreisbremse in Zweifel zu ziehen, ist nicht nur widersprüchlich, sondern schlicht unseriös", kritisierte der freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz in einer Aussendung.






