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Benkos Ingbe-Stiftung darf vorerst kein Geld mehr auszahlen

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Signa-Gründer Rene Benko war zuletzt kein Begünstigter der Stiftung
©APA, EXPA, JOHANN GRODER
René Benkos Masseverwalter Andreas Grabenweger hat eine einstweilige Verfügung gegen die Ingbe-Stiftung der Benkos erreicht. Damit darf die liechtensteinische Stiftung vorerst kein Geld mehr an Begünstigte ausschütten. Grabenweger bestätigte der APA einen entsprechenden Bericht der "Kronen Zeitung" (online). Die Entscheidung des Fürstlichen Landgericht in Vaduz ist nicht rechtskräftig, Beschwerden sind noch möglich.

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Medienberichten zufolge wird das Gesamtvermögen der Ingbe-Stiftung auf bis zu 300 Mio. Euro geschätzt. Die Stiftung soll aus Grabenwegers Sicht als "Privatbank des Herrn Benko, als Sparkassa" genutzt worden sein, zitiert die "Kronen Zeitung" aus der Klage des Masseverwalters. Offiziell sei der insolvente Unternehmer und Signa-Gründer Benko zuletzt allerdings kein Begünstigter mehr gewesen.

Gläubiger des insolventen Firmengründers schielen auf das vermutete Vermögen in den Privatstiftungen, die den Benkos zugerechnet werden. Auch die Ermittler der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) untersuchen in der umfangreichen Causa Signa die Rolle der Stiftungen im Umfeld der Familie Benko.

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