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Er setze auf einen "rot-weiß-roten Schulterschluss". Wobei schon jetzt Österreich einen erheblichen Teil des Gemüses importiert. Ein Blick in den "Grünen Bericht 2026" des Landwirtschaftsministeriums zeigt folgendes Bild: Der Selbstversorgungsgrad bei Obst liegt gerade einmal bei 38 Prozent, bei Gemüse sind es 57 Prozent. Zum Vergleich: Bei Trinkmilch liegt der Selbstversorgungsgrad bei 177 Prozent. Die Erntemenge an Feld- und Gartenbaugemüse belief sich 2025 auf 726.800 t, ein Plus von neun Prozent gegenüber 2024. Die Anbaufläche legte um drei Prozent zu.
Im "Grünen Bericht 2026" heißt es: "Österreich ist traditionell ein Gemüse -Nettoimporteur. 2025 standen Einfuhren im Ausmaß von rund 583.400 t mit einem Wert von 906 Mio. Euro Ausfuhren von 243.400 t mit einem Wert von 224,65 Mio. Euro gegenüber. Daraus ergab sich ein Importüberhang im Ausmaß von 681,4 Mio. Euro."
Zu den heurigen Dürrehilfen für die Bauern betonte der Minister, dass klar sei, dass es nicht jedes Jahr ein Dürre-Hilfspaket geben könne. Heuer sei ein "Katastrophenjahr" gewesen, bei dem man schnell reagieren habe müssen. Nun gehe es unter anderem darum, dass der Versicherungsgrad unter den Bauern steige.
Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) am Donnerstag, 15. Oktober 2026, im Rahmen eines PG des BMLUK zum Thema "Sanierungsoffensive 2027" in Wien.
