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"Unser Ziel ist einfach: den Energiefluss aufrechtzuerhalten, auch wenn das System unter Druck steht", erklärte Nasser. Zuvor hatte Aramco für das erste Quartal einen Anstieg des Nettogewinns um 25 Prozent auf 32,5 Mrd. Dollar (27,6 Mrd. Euro) gemeldet. Die Wiederöffnung der Routen sei nicht gleichbedeutend mit einer Normalisierung eines Marktes, dem rund eine Milliarde Barrel Öl entzogen worden seien, sagte Nasser. Jahrelange Investitionsdefizite hätten die Belastung der ohnehin niedrigen weltweiten Lagerbestände zudem verschärft.
Um die Straße von Hormuz zu umgehen, nutzt Aramco verstärkt seine Ost-West-Pipeline und transportiert Rohöl von seiner Ostküste am Persischen Golf zum Roten Meer. "Unsere Ost-West-Pipeline, die ihre maximale Kapazität von sieben Millionen Barrel Öl pro Tag erreicht hat, hat sich als entscheidende Versorgungsader erwiesen und hilft dabei, die Auswirkungen eines weltweiten Energieschocks abzumildern", erklärte Nasser.






