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AKW Zwentendorf war einst als Motiv für Tausender vorgesehen

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Das AKW hätte die Tausender-Note zieren sollen
©APA, HELMUT FOHRINGER, THEMENBILD
Ein Archivfund legt nahe, dass das Atomkraftwerk in Zwentendorf einst auch einen Geldschein hätte zieren sollen. Die Aufzeichnungen lassen darauf schließen, dass das nie in Betrieb gegangene AKW als Motiv für die Rückseite der 1.000-Schilling-Note vorgeschlagen wurde. Das teilte die EVN am Dienstag mit.

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Die Dokumente stammen aus den 1970er-Jahren und zeigen unter anderem eine Vorlagenzeichnung mit dem AKW. Diese stammt nach Angaben der Österreichischen Nationalbank offenbar direkt von Rudolf Nitsch, dem Architekten des Atommeilers. Gedacht war der Entwurf für den 1983 ausgegebenen Tausender mit Erwin Schrödinger.

Damals sollten die Rückseiten der Banknoten immer eine inhaltliche Verbindung mit den Personen auf der Vorderseite haben. Das AKW, so vermutet man, hätte gut zum Mitbegründer der Quantenmechanik gepasst. Letztendlich entschied man sich für das Gebäude der Universität Wien, wo Schrödinger als Professor tätig war.

Im Museumsbestand der Nationalbank existiert laut EVN nur eine Vorzeichnung. Da es keine weiteren Detailstudien im Banknotenformat gibt, dürfte die Idee eher kurzlebig gewesen sein, vermutet man. Das Aus für das AKW kam ebenfalls bereits 1978. Bei einer Volksabstimmung sprach sich eine Mehrheit gegen eine Inbetriebnahme aus.

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