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Uni für Bodenkultur bekommt Forschungsneubau "zum Zuschauen"

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Transparente Gestaltung ermöglicht Einblicke in das Roboterlabor
©GC Architektur, APA
Die Absiedlung der Tourismusschule Modul im Herbst 2023 aus der Peter-Jordan-Straße in Wien-Döbling hat Platz für die Nachnutzung durch die Universität für Bodenkultur (Boku) geschaffen, liegt das frühere Modul doch mitten im Campus Türkenschanze. Nun sollen zwei Gebäude - ein neues modernes Forschungsgebäude sowie eine adaptierte Kommunikationsdrehscheibe mit Servicecenter - entstehen, teilte die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) in einer Aussendung mit.

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Das neue "Construction Innovation Lab" ist als Forschungsneubau "zum Zuschauen" gedacht, in dem kreislauffähiges Bauen nicht nur erforscht, sondern auch bei der Errichtung umgesetzt wird. Den Architekturwettbewerb entschied das Wiener Büro GC Architektur für sich. Das Tragwerk zeige, dass an ressourcenschonenden und kreislauffähigen Konstruktionen geforscht werde. Die transparente Gestaltung ermögliche zudem Einblicke in das Roboterlabor. In einer Werkhalle mit dem laut den Angaben größten Aufspannfeld Wiens können bis zu 20 Meter lange Träger untersucht werden. Der Baubeginn für das Gebäude mit rund 2.000 Quadratmeter Nettoraumfläche ist für August 2028 vorgesehen, die Inbetriebnahme durch die Boku für 2030.

Das Siegerprojekt für die Adaptierung des ehemaligen Modul-Gebäudes stammt vom Wiener Büro Riepl Kaufmann Bammer. An diesem Standort zwischen den derzeit 13 Gebäuden sollen mehrere Institute und Einrichtungen zusammengeführt werden, ein "Campus Walk" das Gebäude mit dem Campus verknüpfen. Außerdem sind neue Lern-, Arbeits- und Veranstaltungsflächen sowie ein Café, ein Nahversorger und ein Dachgarten vorgesehen. Die vorhandene Gebäudestruktur und das charakteristische Erscheinungsbild sollen dabei möglichst erhalten werden. Der Baubeginn ist für März 2029 vorgesehen, der Unibetrieb soll 2031 auf einer Nettoraumfläche von rund 19.000 Quadratmeter starten.

Die Gesamtinvestitionskosten für beide Projekte belaufen sich den Angaben zufolge auf 166 Mio. Euro. Davon entfallen 143 Mio. Euro, die vom Wissenschaftsministerium in Form von Mieten refinanziert werden, auf die BIG als Eigentümerin und Bauherrin. Die restlichen 23 Mio. Euro für Einmalkosten trägt ebenso das Ministerium.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/GC Architektur

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