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TU Austria startet erste gemeinsame Doctoral School

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TU-BRIDGE widmet sich dem Thema Batterietechnologien
©Sameer Al-DOUMY, Afp, APA
Der Universitätsverbund TU Austria hat die erste gemeinsame TU Austria Doctoral School beschlossen. Das Programm wurde von der TU Wien, der TU Graz und der Montanuniversität Leoben ausgeschrieben. Aus insgesamt sechs eingereichten Konsortien wurde das Projekt "TU-BRIDGE - TU Austria Doc School for BatteRy Imaging, Durability, AGing & Recycling" ausgewählt, das sich Herausforderungen moderner Batterietechnologien widmet.

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Bei TU-BRIDGE stehen unter anderem bildgebende Analyseverfahren, Alterungs- und Degradationsprozesse, Lebensdauer sowie Recyclingstrategien im Fokus. Das Themenfeld gilt als relevant für Energiewende, Mobilität und industrielle Anwendungen.

Die Themen der sechs eingereichten Projekte reichten laut einer TU Austria-Aussendung von Materialwissenschaften über Kreislaufwirtschaft bis hin zu Künstlicher Intelligenz und nachhaltigen Energiesystemen. Die Entscheidung erfolgte in einem mehrstufigen Auswahlprozess durch die Rektorate der drei Universitäten. Kriterien waren unter anderem wissenschaftliche Qualität, strategische Relevanz, Ausbildungs- und Betreuungskonzepte sowie der Mehrwert der universitätsübergreifenden Zusammenarbeit.

Alle Konsortien basierten auf enger Kooperation zwischen den beteiligten Universitäten. Künftig sollen auch assoziierte Partner - die BOKU University, die Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der JKU Linz und die Fakultät für Technische Wissenschaften der Universität Innsbruck - eingebunden werden.

Ziel der neuen Doctoral School ist es, die komplementären Stärken der beteiligten Einrichtungen in der Doktoratsausbildung zu bündeln. Doktorandinnen und Doktoranden werden von Forschenden mehrerer Universitäten betreut und absolvieren ein strukturiertes Ausbildungsprogramm mit interdisziplinären Inhalten und internationalen Kooperationen.

Die TU Austria ist eine 2010 von der Technischen Universität Wien, der Technischen Universität Graz und der Montanuniversität Leoben gegründete Allianz der technischen Universitäten Österreichs. Seit 2025 verstärken die BOKU University, die Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der JKU Linz und die Fakultät für Technische Wissenschaften der Universität Innsbruck die TU Austria als assoziierte Mitglieder.

Service: https://www.tuaustria.at/

Robots transport ready cars batteries at the battery workshop of the Stellantis cars factory in Hordain, northern France on October 27, 2022. The Stellantis group, born from the merger of PSA and Fiat-Chrysler, will launch the mass production of hydrogen-powered commercial vehicles in its factory located in Hordain, northern France, the carmaker's CEO, Carlos Tavares, announced on October 27, 2022. (Photo by Sameer Al-DOUMY / AFP)

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